Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für die Kategorie 'Pressemitteilungen'

Göttinger Friedenspreis geht 2014 an das Institut für Friedenspädagogik Tübingen

goettinger_preis_einladung_300.jpgDer Göttinger Friedenspreis 2014 geht an das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Das Institut, das seit 2012 in die Berghof Foundation überging, habe sich seit seiner Gründung 1976 als friedenspädagogische Servicestelle bundesweit etabliert, seine Ansätze zur Friedenserziehung würden weltweit immer mehr nachgefragt, teilte ein Sprecher der Stiftung Dr. Roland Röhl in Göttingen mit.

Ein zentrales Anliegen des Instituts war es, Friedenserziehung als festen Bestandteil von Kultur und Bildung, Gesellschaft und Politik zu verankern. Ziel war der Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur für Friedenspädagogik. Im Mittelpunkt der vielfältigen und internationalen Projektarbeiten stehe seit Jahren die systematische Entwicklung von Lernräumen und Lernmedien. Zu einer Vielzahl von Themen seien didaktisch aufbereitete Publikationen, Medien und eine Internetplattformen für Kinder erstellt sowie Qualifizierungsangebote für MultiplikatorInnen entwickelt, erprobt und ausgewertet worden. Damit sei es gelungen, die Öffentlichkeit für Friedenserziehung und Möglichkeiten konstruktiver Konfliktbearbeitung zu sensibilisieren.

Unter dem Dach der  Berghof Foundation wird die Arbeit im Programm „Peace Education & Global Learning“ fortgesetzt und systematisch weiterentwickelt. Der Förderverein Berghof Peace Education/ Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. unterstützt diese Tätigkeit.

Der Göttinger Friedenspreis wird am 8. März 2014 ab 11:00 Uhr in der Aula der Georg-August-Universität in Göttingen verliehen. Er wird von den langjährigen Geschäftsführern des Instituts, Günther Gugel und Uli Jäger, entgegengenommen. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Stifter war der Göttinger Wissenschaftsjournalist Dr. Roland Röhl. Röhl war am 24. Dezember 1997 an Krebs gestorben, er hatte in seinem Testament verfügt, daß sein Nachlaß für die Bildung des Stiftungsvermögens verwendet wird. Der promovierte Chemiker befaßte sich als Journalist vor allem mit Fragen der Sicherheitspolitik sowie der Konflikt-und Friedensforschung.

Presseinformation, Göttingen, 07.11.2013

Stiftung Dr. Roland Röhl, Neues Rathaus -37070 Göttingen

Kontakt: Klaus Riechel, 0551/541326, riechel@goettinger-friedenspreis.de

http://www.goettinger-friedenspreis.de

Bundeswehr und Schule

bw_schule_vereinb.jpgAnlässlich der Kooperationsvereinbarungen zwischen den Kultusministerien der Länder und der Bundeswehr schlägt das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. in einer Stellungnahme die Einberufung von Runden Tischen vor und strebt die verstärkte Berücksichtigung von Friedenspädagogik und von Ansätzen ziviler Konfliktbearbeitung an Schulen an.

Stellungnahme des ift: buwe1.pdf

Kooperationsvereinbarung für Baden-Württemberg: buwe_koop-vereinb-kultusministbw.pdf

Kooperationsvereinbarung für Mecklenburg-Vorpommern:  kooperationsvereinbarung_bw.pdf

Preisverleihung an August-Bebel-Gesamtschule

gotzel2010_blog.jpgDie Schülerstreitschlichtergruppe der August-Bebel-Gesamtschule Wetzlar wurde am 9. September 2010 mit dem Hans Götzelmann-Preis für Streitkultur, dem Jugendpreis der Berghof Stiftung für Konfliktforschung ausgezeichnet. Mit ihrem Streitschlichterprogramm trägt die August-Bebel-Gesamtschule Wetzlar engagiert und kontinuierlich zur Entwicklung einer nachhaltigen schulischen Streitkultur bei. Die Preisverleihung fand im vollbesetzten Saal der Schulmensa statt. Seitens der Jury überreichten Christine M.Merkel und Uli Jäger den Preis an die Schülerinnen und Schüler und die verantwortliche Lehrerin Ute Jacobsen.

Bericht in der Wetzlaer Zeitung

Erfurter Netcode verleiht sein Siegel an frieden-fragen.de

2010-04-19_verleihung_ef_netcode__0023_s.jpgDas Qualitätssiegel des Erfurter Netcode e. V. wird seit fünf Jahren an Anbieter von altersgerechten und qualitativ hochwertigen Internetseiten für Kinder verliehen. Seit der ersten Vergabe im Februar 2005 wurden 25 Internetanbieter mit dem Erfurter Netcode-Siegel ausgezeichnet, deren Seiten inhaltlich und gestalterisch als vorbildlich bewertet wurden.

Der unabhängige Siegelausschuss hat nun am 19.4.2010 das Qualitätssiegel an die Kinderseite www.frieden-fragen.de des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. verliehen. Die Verleihung fand im Festsaal des Erfurter Rathauses statt.

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Niemals Gewalt

ift_podcast-200.jpgStellungnahme des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. angesichts von Missbrauch und Gewalt in pädagogischen Einrichtungen

 Gewalttaten und sexueller Missbrauch in pädagogischen Einrichtungen, die jetzt endlich ans Licht kommen zeigen, dass Pädagogik und Pädagogen nicht per se das Schöne, Gute und Liebenswerte schaffen. Auch sie müssen sich ihren dunklen Seiten stellen, die in den letzten Wochen für alle sichtbar geworden sind. Der lange Mantel des Schweigens und Wegschauens über Missbrauch und Gewalt in der Erziehung wird endlich weggezogen. Langsam, Stück für Stück, kommt die „Schwarze Pädagogik“, die offen oder subtil unterdrückt, ausbeutet, missbraucht und Macht auslebt zum Vorschein. Oft genug geschah und geschieht dies im Namen „des Guten“.

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Projekt Lebenslinien startet

lebenslinien_logo_200.jpgAm 5./6. März 2010 startet in Winnenden das Modellprojekt Lebenslinien. Das Institut für Friedenspädagogik hat dieses Projekt mit entwickelt, berät und begleitet es und engagiert sich im Bereich der Qualifizierung und Materialentwicklung.Lebenslinien ist ein Projekt zur Gewaltprävention. Gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen wird dem Thema Gewalt als Phänomen begegnet, das alle betrifft und sich nicht nur an Einzelfällen festmacht. „Lebenslinien“ fußt auf vier Säulen, die sich mit den Begriffen kapieren, koordinieren, informieren und ausprobieren beschreiben lassen.

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Jugendoffiziere an Schulen in Baden-Württemberg

jf_off_200.jpgOffener Brief vom 17.12.2009 an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Herrn Minister Helmut Rau, MdL, Schloßplatz 4, 70173 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Minister Rau,

am 4.12.2009 haben Sie eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr (Wehrbereichskommando IV, Süddeutschland) unterzeichnet mit dem Ziel, „Schulen und Lehrkräfte zu unterstützen, die mit ihren Schülerinnen und Schülern sicherheitspolitische Fragestellungen bearbeiten.“

Laut dieser Vereinbarung sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr im schulischen Kontext Schüler-innen und Schüler über die zur Friedenssicherung möglichen und/oder notwendigen Instrumente der Politik informieren und diese befähigen und motivieren, die Möglichkeiten der Friedenssicherung zu erörtern.

Dabei sollen Jugendoffiziere nicht nur in Schulen tätig sein, sondern auch in die Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften eingebunden werden. Darüber hinaus wird Lehrkräften die Möglichkeit der Teilnahme an Seminaren der Bundeswehr sowie Besuche von Bundeswehreinrichtungen angeboten. Die Veröffentlichung dieser Angebote soll u.a. im Amtsblatt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg erfolgen.

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., das seit über 30 Jahren als bundesweite Fachstelle einschlägig zu den Bereichen Friedenserziehung, Friedensforschung und Friedenssicherung arbeitet, hat zu dieser Vereinbarung eine Reihe von Fragen und bittet Sie um eine Stellungnahme:

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Handbuch Gewaltprävention II

handbuch_2_200.jpgGünther Gugel:

Handbuch Gewaltprävention II. Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. 

Tübingen 2010, 736 Seiten, 24 x 16 cm, vierfarbig, gebunden, 300 Fotos, zahlreiche Schaubilder. 38,80 Euro

ISBN  978-3-93244452-4

Erscheint am 20.10.2009 

 

 

 

Gewaltprävention arbeitet an den Grundlagen menschlichen Zusammenlebens. Sie darf sich nicht in einem „Gegen-Gewalt“ erschöpfen, sondern muss positive Handlungs- und Lebensperspektiven eröffnen, die Gewalt überflüssig machen. Dieses Handbuch hat primär den Bereich der Erziehung und Bildung im Blick. Dennoch weist es permanent auf die Notwendigkeit hin, auch die institutionellen und gesellschaftlichen Verhältnisse einzubeziehen. Die Inhalte knüpfen an wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse über wirksame Gewaltprävention an und bereiten diese für die pädagogische Praxis auf.

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ift-Jahresbericht 2008

 

ift_jahresbericht_2008_200.jpgDieser Jahresbericht gibt einen summarischen Überblick über die Aktivitäten des Instituts für Friedenspädagogik (ift) im Jahr 2008.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewaltprävention in Deutschland “ sowie die weitere Ausweitung der internationalen Präsenz und Kooperationen waren zwei herausragende Schwerpunkte der Tätigkeiten des ift.

 Die Förderung durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung sicherte auch 2008 die Weiterentwicklung des ift.

Der Jahresbericht 2008 als PDF-Datei: ift_jahresbericht_2008.pdf

 

Peter-Becker-Preis an Peace Counts on Tour

marburg_p1130582.jpgAm 29. Mai 2009 wurde der Peter-Becker-Preis der Universität Marburg an das Projekt Peace Counts on Tour des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V, der Agentur Zeitenspiegel und der Culture Couts Foundation verliehen. 

Die Laudation hielt Prof. Dr. Dieter Senghaas, Universität Bremen.  Hier ein Auszug: “Peace Counts on Tour füttert nicht technokratisch aufbereitetes Wissen in fremde Situationen ein, sondern stimuliert die Sinne und das Denken vermittels multimedial aufbereiteter Fälle gelungenen Friedens, die alle auch in eine Aufschaukelung von Gewalt und folglich in menschliche und gesellschaftliche Katastrophen hätten münden können. D.h. Peace Counts on Tour wuchert mit dem lehrreichen, dem guten Beispiel, also mit bewährten Fällen gelungenen Friedens, um an n-ter Stelle zu einer Deeskalation der Affekte als unerläßliche Grundlage einer sich aktivierenden Nachdenklichkeit beizutragen bzw. um über wissbare positive Beispiele den gewaltgeneigten Affekten entgegenzuwirken.”

Die gesamte Laudatio als PDF-Datei: laudatiomarburg.pdf



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