Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für die Kategorie 'Pressemitteilungen'

Projekt Lebenslinien startet

lebenslinien_logo_200.jpgAm 5./6. März 2010 startet in Winnenden das Modellprojekt Lebenslinien. Das Institut für Friedenspädagogik hat dieses Projekt mit entwickelt, berät und begleitet es und engagiert sich im Bereich der Qualifizierung und Materialentwicklung.Lebenslinien ist ein Projekt zur Gewaltprävention. Gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen wird dem Thema Gewalt als Phänomen begegnet, das alle betrifft und sich nicht nur an Einzelfällen festmacht. „Lebenslinien“ fußt auf vier Säulen, die sich mit den Begriffen kapieren, koordinieren, informieren und ausprobieren beschreiben lassen.

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Jugendoffiziere an Schulen in Baden-Württemberg

jf_off_200.jpgOffener Brief vom 17.12.2009 an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Herrn Minister Helmut Rau, MdL, Schloßplatz 4, 70173 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Minister Rau,

am 4.12.2009 haben Sie eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr (Wehrbereichskommando IV, Süddeutschland) unterzeichnet mit dem Ziel, „Schulen und Lehrkräfte zu unterstützen, die mit ihren Schülerinnen und Schülern sicherheitspolitische Fragestellungen bearbeiten.“

Laut dieser Vereinbarung sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr im schulischen Kontext Schüler-innen und Schüler über die zur Friedenssicherung möglichen und/oder notwendigen Instrumente der Politik informieren und diese befähigen und motivieren, die Möglichkeiten der Friedenssicherung zu erörtern.

Dabei sollen Jugendoffiziere nicht nur in Schulen tätig sein, sondern auch in die Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften eingebunden werden. Darüber hinaus wird Lehrkräften die Möglichkeit der Teilnahme an Seminaren der Bundeswehr sowie Besuche von Bundeswehreinrichtungen angeboten. Die Veröffentlichung dieser Angebote soll u.a. im Amtsblatt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg erfolgen.

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., das seit über 30 Jahren als bundesweite Fachstelle einschlägig zu den Bereichen Friedenserziehung, Friedensforschung und Friedenssicherung arbeitet, hat zu dieser Vereinbarung eine Reihe von Fragen und bittet Sie um eine Stellungnahme:

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Handbuch Gewaltprävention II

handbuch_2_200.jpgGünther Gugel:

Handbuch Gewaltprävention II. Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. 

Tübingen 2010, 736 Seiten, 24 x 16 cm, vierfarbig, gebunden, 300 Fotos, zahlreiche Schaubilder. 38,80 Euro

ISBN  978-3-93244452-4

Erscheint am 20.10.2009 

 

 

 

Gewaltprävention arbeitet an den Grundlagen menschlichen Zusammenlebens. Sie darf sich nicht in einem „Gegen-Gewalt“ erschöpfen, sondern muss positive Handlungs- und Lebensperspektiven eröffnen, die Gewalt überflüssig machen. Dieses Handbuch hat primär den Bereich der Erziehung und Bildung im Blick. Dennoch weist es permanent auf die Notwendigkeit hin, auch die institutionellen und gesellschaftlichen Verhältnisse einzubeziehen. Die Inhalte knüpfen an wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse über wirksame Gewaltprävention an und bereiten diese für die pädagogische Praxis auf.

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ift-Jahresbericht 2008

 

ift_jahresbericht_2008_200.jpgDieser Jahresbericht gibt einen summarischen Überblick über die Aktivitäten des Instituts für Friedenspädagogik (ift) im Jahr 2008.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewaltprävention in Deutschland “ sowie die weitere Ausweitung der internationalen Präsenz und Kooperationen waren zwei herausragende Schwerpunkte der Tätigkeiten des ift.

 Die Förderung durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung sicherte auch 2008 die Weiterentwicklung des ift.

Der Jahresbericht 2008 als PDF-Datei: ift_jahresbericht_2008.pdf

 

Peter-Becker-Preis an Peace Counts on Tour

marburg_p1130582.jpgAm 29. Mai 2009 wurde der Peter-Becker-Preis der Universität Marburg an das Projekt Peace Counts on Tour des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V, der Agentur Zeitenspiegel und der Culture Couts Foundation verliehen. 

Die Laudation hielt Prof. Dr. Dieter Senghaas, Universität Bremen.  Hier ein Auszug: “Peace Counts on Tour füttert nicht technokratisch aufbereitetes Wissen in fremde Situationen ein, sondern stimuliert die Sinne und das Denken vermittels multimedial aufbereiteter Fälle gelungenen Friedens, die alle auch in eine Aufschaukelung von Gewalt und folglich in menschliche und gesellschaftliche Katastrophen hätten münden können. D.h. Peace Counts on Tour wuchert mit dem lehrreichen, dem guten Beispiel, also mit bewährten Fällen gelungenen Friedens, um an n-ter Stelle zu einer Deeskalation der Affekte als unerläßliche Grundlage einer sich aktivierenden Nachdenklichkeit beizutragen bzw. um über wissbare positive Beispiele den gewaltgeneigten Affekten entgegenzuwirken.”

Die gesamte Laudatio als PDF-Datei: laudatiomarburg.pdf

Vortrag von Arun Gandhi im ift

agandhi_200.jpgAm Mittwoch, 6. Mai 2009, 19. 30Uhr, wird Dr. Arun Gandhi, ein Enkel Mahatma Gandhis, im Rahmen einer Vortragsreise in Europa  das Institut für Friedenspädagogik besuchen. Dr. Arun Gandhi wird dabei über die „Aktualität der Lehre Gandhis für Bildung und Erziehung heute“ sprechen.

„Arun Gandhi ist 1934 in Durban, Südafrika als fünfter Enkel von Indiens legendärem Führer Mohandas K. ‘Mahatma‘ Gandhi geboren. Er wuchs unter den diskriminierenden Apartheid-Gesetzen Südafrikas auf. Von seinen Eltern und Großeltern lernte er, dass Gerechtigkeit nicht mit Rache gleichzusetzen ist, sondern dass es bedeutet, den Gegner durch Liebe und Leid umzuformen. Sein Großvater lehrte Arun, Gewaltlosigkeit durch das Verständnis der Gewalt zu verstehen. Arun Gandhi arbeitete 30 Jahre lang als Journalist für „The Times of India“ und iniitierte zahlreiche soziale und pädagogische Projekte, darunter im Jahr 2008 das „Gandhi Worldwide Education Institute“ (www.gandhiforchildren.org).

Dr. Gandhi ist Autor mehrerer Bücher, u.a. über Armut und Politik in Indien und die Kraft der Gewaltlosigkeit („Kann Gandhis Vision Realität werden?“).

Da die Räumlichkeiten für den Vortrag begrenzt sind, bitten wir bei Interesse dringend um eine Anmeldung bis spätestens Freitag 24. April 2009 an das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V..

 

Auszeichnung für Peace Counts on Tour

pc_14999_lc_d_003_200.jpgDas Projekt „Peace Counts on Tour“, getragen vom Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und dem  Journalistennetzwerk Peace Counts project, erhält den Marburger Peter-Becker-Preis für Friedens- und Konfliktforschung 2008/2009.

„Peace Counts on Tour“ zielt darauf ab, in Konflikt- und Kriegsregionen die Wahrnehmung für Ursachen und Eskalationsverläufe von gewaltsamen Auseinandersetzungen zu erweitern, Friedens- und Konfliktfähigkeit zu fördern und den Blick für neue Handlungs- und Lösungsansätze zu schärfen. Das Projekt verknüpft Erkenntnisse aus der Friedens- und Konfliktforschung mit moderner Friedenspädagogik und konstruktivem Journalismus.

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ift-Jahresbericht 2007

jahresbericht_2007_200.jpgDieser Jahresbericht gibt einen summarischen Überblick über die Aktivitäten des Instituts für Friedenspädagogik (ift) im Jahr 2007. Einen besonderen Akzent setzte das Institut in diesem Jahr mit den beiden Projekten „Peace Counts School“ und „Peace Counts on Tour“. Sie bieten in Deutschland bzw. in Konflikt- und Kriegsregionen innovative Ansätze für die Praxis der Friedenspädagogik.

Trotz neuer Partner bei der Projektförderung war die Förderung durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung auch 2007 ein herausragender Faktor für die Finanzierung der Arbeit des ift.

Der Jahresbericht 2007 als PDF-Datei: ift_jahresbericht_2007.pdf

Pressemitteilung: Vergabe des Jugendpreises für Streitkultur 2008

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MIT BOXEN, THEATER UND SCHULKULTUR GEGEN GEWALT, VERGABE DES JUGENDPREISES FÜR STREITKULTUR 2008

Tübingen, 5. Mai 2008:

Mit fairem Boxen, einer konfliktorientierten Theaterinszenierung und Demokratie an der Schule zeigen die diesjährigen Preisträger des Jugendpreises der Berghof Stiftung für Konfliktforschung vorbildlich, wie Kinder und Jugendliche Streitkultur leben und Zeichen gegen Gewalt setzen.

„Hart aber fair“ heißt das Motto des Box-Club Nordend e.V., der im Jahr 2004 gegründet wurde. Heute besuchen zwischen 60-70 Jugendliche regelmäßig die Trainings. Dort geht es nicht in erster Linie um sportliche Fitness und Erfolge, sondern vor allem um Wege aus der Gewalt und um die Vermittlung von Konfliktfähigkeit. Boxen als Einstieg in Streitkultur erscheint deshalb nur auf den ersten Blick paradox. Durch die gemeinsame Erfahrung von Respekt und Fair Play und durch klare Regeln lernen die jungen Leute erfolgreich, Konflikte im Alltag verbal anstatt mit Gewalt zu lösen.

OPFERPOPP ist der Titel eines unkonventionellen Theaterprojektes mit jugendlichen Laiendarstellern, das vom Thalia Theater Halle konzipiert und realisiert wurde. Im Mittelpunkt des Stücks stehen jugendliche Außenseiter, die als „schwierig“ gelten, und angeblich keine Werte oder moralischen Normen haben. Die Gruppe der Schauspielerinnen und Schauspieler ist heterogen. Unterschiedliche Bildungsniveaus, soziale Herkunft und Szenenzugehörigkeit treffen aufeinander. In einem konfliktreichen Prozess werden Skepsis und Vorurteile abgebaut. Die Jugendlichen entwickeln Konfliktlösungsstrategien und lernen Spannungen auszuhalten. Vierzehn umjubelte Aufführungen sind der sichtbare Erfolg.

„Partizipation und Verantwortung“ lautet das Leitbild an der 2001 gegründeten Grundschule Süd Landau. Von Anfang an war es dem Kollegium ein Anliegen, Demokratie, Menschenwürde und soziales, respektvolles Zusammenleben zu fördern. Durch das Ausprobieren verschiedener Ideen hat sich an der Grundschule Süd eine beispielhafte demokratische Schulkultur etabliert. Klassenrat, Abgeordnetenversammlungen und Kinderrechtsprojekte gehören zum Alltag der Schule.

Der Preis ist insgesamt mit 5.000.– EUR dotiert. Die Preisverleihung findet am 25. Oktober 2008 im Rahmen einer „Jugend-Gala für Streitkultur“ in Tübingen statt (Landestheater Tübingen, Großer Saal. Beginn: 19.00 Uhr; in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg und dem Jugendgemeinderat der Stadt Tübingen).

Mehrere Informationen über den Hans-Götzelmann-Preis finden Sie hier.

presse_goetzelmann_preis.pdf

ift als Ausgewählter Ort 2007 ausgezeichnet

preis.jpgPressemitteilung vom 18.11.2007:

Das Institut für Friedenspädagogik e.V. wurde heute in Tübingen von Uwe Schmid, stv. Direktor der Deutschen Bank in Tübingen als „Ausgewählter Ort 2007“ ausgezeichnet. Damit gehört das Institut nun offiziell zu den von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ und ihrem Projektpartner Deutsche Bank ausgezeichneten „365 Orten im Land der Ideen“.

Die Preisverleihung fand im Landestheater Tübingen statt und war eingebettet in die Veranstaltung „Promote Peace Education: Versöhnung heute.“ Geehrt wurde das Institut für sein vorbildliches und zukunftsweisendes Engagement bei der Konzeption, Entwicklung und Umsetzung friedenspädagogischer Lernarrangements. Den Hauptvortrag zum Thema „Versöhnung heute“ hielt der bekannte Psychoanalytiker Prof. Horst-Eberhard Richter. Das Landestheater zeigte Ausschnitte aus aktuellen Inszenierungen, die einen Bezug zum Thema aufwiesen. ‘ift als Ausgewählter Ort 2007 ausgezeichnet’ weiterlesen



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