Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für die Kategorie 'Pressemitteilungen'

Bundeswehr und Schule

bw_schule_vereinb.jpgAnlässlich der Kooperationsvereinbarungen zwischen den Kultusministerien der Länder und der Bundeswehr schlägt das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. in einer Stellungnahme die Einberufung von Runden Tischen vor und strebt die verstärkte Berücksichtigung von Friedenspädagogik und von Ansätzen ziviler Konfliktbearbeitung an Schulen an.

Stellungnahme des ift: buwe1.pdf

Kooperationsvereinbarung für Baden-Württemberg: buwe_koop-vereinb-kultusministbw.pdf

Kooperationsvereinbarung für Mecklenburg-Vorpommern:  kooperationsvereinbarung_bw.pdf

Preisverleihung an August-Bebel-Gesamtschule

gotzel2010_blog.jpgDie Schülerstreitschlichtergruppe der August-Bebel-Gesamtschule Wetzlar wurde am 9. September 2010 mit dem Hans Götzelmann-Preis für Streitkultur, dem Jugendpreis der Berghof Stiftung für Konfliktforschung ausgezeichnet. Mit ihrem Streitschlichterprogramm trägt die August-Bebel-Gesamtschule Wetzlar engagiert und kontinuierlich zur Entwicklung einer nachhaltigen schulischen Streitkultur bei. Die Preisverleihung fand im vollbesetzten Saal der Schulmensa statt. Seitens der Jury überreichten Christine M.Merkel und Uli Jäger den Preis an die Schülerinnen und Schüler und die verantwortliche Lehrerin Ute Jacobsen.

Bericht in der Wetzlaer Zeitung

Erfurter Netcode verleiht sein Siegel an frieden-fragen.de

2010-04-19_verleihung_ef_netcode__0023_s.jpgDas Qualitätssiegel des Erfurter Netcode e. V. wird seit fünf Jahren an Anbieter von altersgerechten und qualitativ hochwertigen Internetseiten für Kinder verliehen. Seit der ersten Vergabe im Februar 2005 wurden 25 Internetanbieter mit dem Erfurter Netcode-Siegel ausgezeichnet, deren Seiten inhaltlich und gestalterisch als vorbildlich bewertet wurden.

Der unabhängige Siegelausschuss hat nun am 19.4.2010 das Qualitätssiegel an die Kinderseite www.frieden-fragen.de des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. verliehen. Die Verleihung fand im Festsaal des Erfurter Rathauses statt.

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Niemals Gewalt

ift_podcast-200.jpgStellungnahme des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. angesichts von Missbrauch und Gewalt in pädagogischen Einrichtungen

 Gewalttaten und sexueller Missbrauch in pädagogischen Einrichtungen, die jetzt endlich ans Licht kommen zeigen, dass Pädagogik und Pädagogen nicht per se das Schöne, Gute und Liebenswerte schaffen. Auch sie müssen sich ihren dunklen Seiten stellen, die in den letzten Wochen für alle sichtbar geworden sind. Der lange Mantel des Schweigens und Wegschauens über Missbrauch und Gewalt in der Erziehung wird endlich weggezogen. Langsam, Stück für Stück, kommt die „Schwarze Pädagogik“, die offen oder subtil unterdrückt, ausbeutet, missbraucht und Macht auslebt zum Vorschein. Oft genug geschah und geschieht dies im Namen „des Guten“.

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Projekt Lebenslinien startet

lebenslinien_logo_200.jpgAm 5./6. März 2010 startet in Winnenden das Modellprojekt Lebenslinien. Das Institut für Friedenspädagogik hat dieses Projekt mit entwickelt, berät und begleitet es und engagiert sich im Bereich der Qualifizierung und Materialentwicklung.Lebenslinien ist ein Projekt zur Gewaltprävention. Gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen wird dem Thema Gewalt als Phänomen begegnet, das alle betrifft und sich nicht nur an Einzelfällen festmacht. „Lebenslinien“ fußt auf vier Säulen, die sich mit den Begriffen kapieren, koordinieren, informieren und ausprobieren beschreiben lassen.

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Jugendoffiziere an Schulen in Baden-Württemberg

jf_off_200.jpgOffener Brief vom 17.12.2009 an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Herrn Minister Helmut Rau, MdL, Schloßplatz 4, 70173 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Minister Rau,

am 4.12.2009 haben Sie eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr (Wehrbereichskommando IV, Süddeutschland) unterzeichnet mit dem Ziel, „Schulen und Lehrkräfte zu unterstützen, die mit ihren Schülerinnen und Schülern sicherheitspolitische Fragestellungen bearbeiten.“

Laut dieser Vereinbarung sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr im schulischen Kontext Schüler-innen und Schüler über die zur Friedenssicherung möglichen und/oder notwendigen Instrumente der Politik informieren und diese befähigen und motivieren, die Möglichkeiten der Friedenssicherung zu erörtern.

Dabei sollen Jugendoffiziere nicht nur in Schulen tätig sein, sondern auch in die Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften eingebunden werden. Darüber hinaus wird Lehrkräften die Möglichkeit der Teilnahme an Seminaren der Bundeswehr sowie Besuche von Bundeswehreinrichtungen angeboten. Die Veröffentlichung dieser Angebote soll u.a. im Amtsblatt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg erfolgen.

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., das seit über 30 Jahren als bundesweite Fachstelle einschlägig zu den Bereichen Friedenserziehung, Friedensforschung und Friedenssicherung arbeitet, hat zu dieser Vereinbarung eine Reihe von Fragen und bittet Sie um eine Stellungnahme:

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Handbuch Gewaltprävention II

handbuch_2_200.jpgGünther Gugel:

Handbuch Gewaltprävention II. Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. 

Tübingen 2010, 736 Seiten, 24 x 16 cm, vierfarbig, gebunden, 300 Fotos, zahlreiche Schaubilder. 38,80 Euro

ISBN  978-3-93244452-4

Erscheint am 20.10.2009 

 

 

 

Gewaltprävention arbeitet an den Grundlagen menschlichen Zusammenlebens. Sie darf sich nicht in einem „Gegen-Gewalt“ erschöpfen, sondern muss positive Handlungs- und Lebensperspektiven eröffnen, die Gewalt überflüssig machen. Dieses Handbuch hat primär den Bereich der Erziehung und Bildung im Blick. Dennoch weist es permanent auf die Notwendigkeit hin, auch die institutionellen und gesellschaftlichen Verhältnisse einzubeziehen. Die Inhalte knüpfen an wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse über wirksame Gewaltprävention an und bereiten diese für die pädagogische Praxis auf.

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ift-Jahresbericht 2008

 

ift_jahresbericht_2008_200.jpgDieser Jahresbericht gibt einen summarischen Überblick über die Aktivitäten des Instituts für Friedenspädagogik (ift) im Jahr 2008.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewaltprävention in Deutschland “ sowie die weitere Ausweitung der internationalen Präsenz und Kooperationen waren zwei herausragende Schwerpunkte der Tätigkeiten des ift.

 Die Förderung durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung sicherte auch 2008 die Weiterentwicklung des ift.

Der Jahresbericht 2008 als PDF-Datei: ift_jahresbericht_2008.pdf

 

Peter-Becker-Preis an Peace Counts on Tour

marburg_p1130582.jpgAm 29. Mai 2009 wurde der Peter-Becker-Preis der Universität Marburg an das Projekt Peace Counts on Tour des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V, der Agentur Zeitenspiegel und der Culture Couts Foundation verliehen. 

Die Laudation hielt Prof. Dr. Dieter Senghaas, Universität Bremen.  Hier ein Auszug: “Peace Counts on Tour füttert nicht technokratisch aufbereitetes Wissen in fremde Situationen ein, sondern stimuliert die Sinne und das Denken vermittels multimedial aufbereiteter Fälle gelungenen Friedens, die alle auch in eine Aufschaukelung von Gewalt und folglich in menschliche und gesellschaftliche Katastrophen hätten münden können. D.h. Peace Counts on Tour wuchert mit dem lehrreichen, dem guten Beispiel, also mit bewährten Fällen gelungenen Friedens, um an n-ter Stelle zu einer Deeskalation der Affekte als unerläßliche Grundlage einer sich aktivierenden Nachdenklichkeit beizutragen bzw. um über wissbare positive Beispiele den gewaltgeneigten Affekten entgegenzuwirken.”

Die gesamte Laudatio als PDF-Datei: laudatiomarburg.pdf

Vortrag von Arun Gandhi im ift

agandhi_200.jpgAm Mittwoch, 6. Mai 2009, 19. 30Uhr, wird Dr. Arun Gandhi, ein Enkel Mahatma Gandhis, im Rahmen einer Vortragsreise in Europa  das Institut für Friedenspädagogik besuchen. Dr. Arun Gandhi wird dabei über die „Aktualität der Lehre Gandhis für Bildung und Erziehung heute“ sprechen.

„Arun Gandhi ist 1934 in Durban, Südafrika als fünfter Enkel von Indiens legendärem Führer Mohandas K. ‘Mahatma‘ Gandhi geboren. Er wuchs unter den diskriminierenden Apartheid-Gesetzen Südafrikas auf. Von seinen Eltern und Großeltern lernte er, dass Gerechtigkeit nicht mit Rache gleichzusetzen ist, sondern dass es bedeutet, den Gegner durch Liebe und Leid umzuformen. Sein Großvater lehrte Arun, Gewaltlosigkeit durch das Verständnis der Gewalt zu verstehen. Arun Gandhi arbeitete 30 Jahre lang als Journalist für „The Times of India“ und iniitierte zahlreiche soziale und pädagogische Projekte, darunter im Jahr 2008 das „Gandhi Worldwide Education Institute“ (www.gandhiforchildren.org).

Dr. Gandhi ist Autor mehrerer Bücher, u.a. über Armut und Politik in Indien und die Kraft der Gewaltlosigkeit („Kann Gandhis Vision Realität werden?“).

Da die Räumlichkeiten für den Vortrag begrenzt sind, bitten wir bei Interesse dringend um eine Anmeldung bis spätestens Freitag 24. April 2009 an das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V..

 



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