Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für Dezember 2009

DSF-Projekt: Frieden multimedial

dsf_logo.jpgDie Deutsche Stiftung Friedensforschung hat den Antrag des ift für das Projekt „Frieden multimedial. Konzeption einer internetgestützten Lernplattform mit audiovisuellen Medien und eLearning Modulen“ bewilligt.

Das Ziel des Projektes ist die konzeptionelle Entwicklung einer internetgestützten Lernplattform mit audiovisuellen Medien und eLearning Modulen. Das Projekt ist als Vorstudie angelegt und umfasst neben der Erstellung einer inhaltlichen und didaktischen Gesamtkonzeption die Klärung und Vorbereitung der technischen Voraussetzungen sowie die Durchführung eines Erprobungsworkshops. Bei erfolgreichem Abschluss der Vorstudie wird angestrebt, in einem Hauptprojekt zu den Themen Gewalt, Konflikt, Krieg und Frieden je spezifische Filmsequenzen zu erstellen und diese in Onlinemodule  zu integrieren bzw. mit diesen zu vernetzen und diese in einem spezifischen internetbasierten Lernangebot (allgemein und kostenfrei) zugänglich zu machen. Dieses Lernangebot wird wiederum Teil einer zu entwickelnden Lernplattform.

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Handbuch Gewaltprävention II - Sonderauflage

umschlag_winnenden_200.jpgFür das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden wurde eine Sonderauflage des Handbuches Gewaltprävention II gedruckt.

Günther Gugel: Handbuch Gewaltprävention II. Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. Sonderauflage für das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden. Tübingen 2010.

Vorwort der Sonderauflage

Es ist geschehen, was nie geschehen durfte. Am 11. März wurden binnen weniger Stunden fünfzehn Menschen aus dem Leben gerissen. Getötet von einem massiv bewaffneten Jugendlichen. Die furchtbare Tat von Winnenden und Wendlingen darf nicht folgenlos bleiben.

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Jugendoffiziere an Schulen in Baden-Württemberg

jf_off_200.jpgOffener Brief vom 17.12.2009 an das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport, Herrn Minister Helmut Rau, MdL, Schloßplatz 4, 70173 Stuttgart

Sehr geehrter Herr Minister Rau,

am 4.12.2009 haben Sie eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Kultusministerium Baden-Württemberg und der Bundeswehr (Wehrbereichskommando IV, Süddeutschland) unterzeichnet mit dem Ziel, „Schulen und Lehrkräfte zu unterstützen, die mit ihren Schülerinnen und Schülern sicherheitspolitische Fragestellungen bearbeiten.“

Laut dieser Vereinbarung sollen Jugendoffiziere der Bundeswehr im schulischen Kontext Schüler-innen und Schüler über die zur Friedenssicherung möglichen und/oder notwendigen Instrumente der Politik informieren und diese befähigen und motivieren, die Möglichkeiten der Friedenssicherung zu erörtern.

Dabei sollen Jugendoffiziere nicht nur in Schulen tätig sein, sondern auch in die Aus- und Fortbildung von Referendarinnen und Referendaren sowie von Lehrkräften eingebunden werden. Darüber hinaus wird Lehrkräften die Möglichkeit der Teilnahme an Seminaren der Bundeswehr sowie Besuche von Bundeswehreinrichtungen angeboten. Die Veröffentlichung dieser Angebote soll u.a. im Amtsblatt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg erfolgen.

Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., das seit über 30 Jahren als bundesweite Fachstelle einschlägig zu den Bereichen Friedenserziehung, Friedensforschung und Friedenssicherung arbeitet, hat zu dieser Vereinbarung eine Reihe von Fragen und bittet Sie um eine Stellungnahme:

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Kriege und bewaffnete Konflikte 2009

kriege_2009_200.jpgDer generelle Trend der letzten 15 Jahre zu weltweit weniger Kriegen und bewaffneten Konflikten hielt auch 2009 an. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich deren Zahl um insgesamt fünf auf nunmehr 34.

Damit wurde der niedrigste Stand seit 1993 erreicht. Bezogen auf die Zahl der Kriege blieb diese gegenüber 2008 unverändert und war zuletzt Anfang der 1960er Jahre geringer. Im Vergleich zum Vorjahr wurden acht kriegerische Konflikte beendet. Umgekehrt eskalierten zwei Kriege und ein bewaffneter Konflikt neu. Der Höhepunkt des Kriegsgeschehens seit 1945 wurde nach den Daten der AKUF 1992 mit damals 55 Kriegen erreicht. Diese Zahl hat sich bis 2009, wo noch 26 Kriege gezählt wurden, mehr als halbiert. Nicht ganz so deutlich sank die Gesamtzahl der Kriege und bewaffneten Konflikte, die 1993 erstmals mit 63 erfasst wurde, auf nunmehr 34. Dieser Rückgang ist trotz einiger Schwankungen und zwischenzeitlicher Wiederanstiege insbesondere in den Jahren 1997 und 2005 vergleichsweise kontinuierlich verlaufen.

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Rüstungsexportbericht 2009 der GKKE

reb_2009_titel.jpgVorgelegt von der Fachgruppe „Rüstungsexporte“ der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Bonn/Berlin 2009 Redaktion: Gertrud Casel / Tim Kuschnerus Bonn/Berlin, Dezember 2009

 Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) legt zum dreizehnten Mal seit 1997 einen Rüstungsexportbericht vor. Der Bericht wird von der GKKE-Fachgruppe „Rüstungsexporte“ erstellt. Ihr gehören Fachleute wissenschaftlicher Einrichtungen, der kirchlichen Friedensund Entwicklungszusammenarbeit sowie aus Nichtregierungsorganisationen an. Der Bericht stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern des Vorjahres (2008) bzw. deren Genehmigungen zusammen und bewertet sie im Zusammenhang der Friedens- und Entwicklungspolitik. Der Bericht dient dem Dialog mit den Trägern politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Verantwortung und fördert den öffentlichen Diskurs über diesen Politikgegenstand.

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Lernzirkel Südafrika

foto_flyer.jpgGlobales Lernen anlässlich der WM 2010. 2010 wird wieder einmal eine Fußball-Weltmeisterschaft weltweit für Begeisterung sorgen und Millionen von Menschen nach Südafrika blicken lassen. Emotionsgeladene und hoffentlich faire Spiele werden die Zuschauer und die Zuschauerinnen zu Hause an den Bildschirmen genauso fesseln wie Südafrika als Gastgeberland selbst. Das Fußballgroßereignis bietet damit einen motivierenden Anlass, um sich in Schule und Jugendarbeit mit dem Gastgeberland Südafrika zu beschäftigen. Das bundesweite Projekt Fußball - Lernen - Global wird deshalb mit dem Lernzirkel Südafrika ein Schwerpunkt zur Fußball-Weltmeisterschaft setzen und für alle Interessierten abwechslungsreiches Material bereitstellen.

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Workshop an der Uni Gießen

giessen.jpgVom 21. bis zum 22. November 2009 haben Uli Jäger und Nadine Heptner mit einem zweitägigen Workshop die Tagung „Conflict Analysis and Conflict Prevention“ an der Universität Gießen eröffnet. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der insgesamt zehntägigen Tagung waren 40 Studierende, Doktorantinnen und Doktoranten sowie Lehrkräfte der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie ihrer Partneruniversitäten in Russland, Georgien, Kirgistan und Moldawien (Fachrichtungen Sozialwissenschaften, Internationale Beziehungen, Friedensforschung). Der Workshop enthielt ausgewählte Elemente des Lernzirkels von „Peace Counts on Tour“ und wurde begeistert aufgenommen. So konnten sogar erste Gespräche über eine mögliche „Tour“ in einzelne Länder geführt werden. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Friedensbegriffen, mit Ansätzen konstruktiver Konfliktbearbeitung sowie Möglichkeiten der Friedensstiftung.

Die Tagung wurde inhaltlich unter der Leitung von Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach vorbereitet und organisiert.

Peace-Counts on Tour bei YouTube

pc-ontour_2009_cover_front_200.jpgDas vom ift produzierte Video “Peace Counts on Tour. Auf den Spuren eines internationalen Friedensprojektes” ist jetzt auch bei YouTube zu sehen: http://www.youtube.com/watch?v=MnFpdU-5BPI

Diese Video-DVD bilanziert die Stationen von Peace Counts on Tour und zeigt den Ablauf eines Workshops in New Delhi, durchgeführt im März 2009. Der Film gibt einen authentischen Einblick in friedenspädagogisches Lernen.

Peace Counts on Tour schafft Begegnungsräume in Konflikt- und Kriegsregionen für die Auseinandersetzung mit gelungenen Beispielen weltweiter Friedensstiftung. Ausgehend von faszinierenden Reportagen über charismatische Friedensmacher und der Ausstellung „Peacebuilders Around the World“ umfasst das Projekt ein weltweit erprobtes, dialogorientiertes Lernarrangement für Multiplikatoren und Journalisten. Das gemeinsame Thema lautet: Wie macht man Frieden?

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Betreuer/innen gesucht

pc_plakat_rm_200.jpgVom 22. Februar – 19. März 2010 findet in Schorndorf die Ausstellung „Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher“ statt. Zu dieser Ausstellung bieten das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und das Journalistennetzwerk „Peace Counts“ sowie der Kreisjugendring Rems-Murr e.V. ein pädagogisches Begleitprogramm an, zu dem sich Schulklassen aller Schularten ab Klasse 9 sowie Gruppen anmelden können.

Für die Betreuung dieses Begleitprogramm suchen wir Studierende oder interessierte Jugendliche und junge Erwachsene die nach einer Qualifizierung und Anleitung in Kleingruppen die Arbeit mit den Schulklassen/Gruppen durchführen.

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Seminar zur Friedenserziehung

p1160315.jpg16 Studierende nahmen vom 26.-28. November an einem Blockseminar im Georg-Zundel-Haus teil. Da das Seminar  im Rahmen des Studienganges “Frühkindliche Erziehung” der Hochschule Esslingen angeboten wurde, waren die Themenbereiche wie Konflikte, Aggression und Gewalt, Streitschlichterprogramme, Gewalt in Medien und  Demokratie leben und lernen speziell auf diese Altersgruppe zugeschnitten.



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