Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Organisationen

Bereits im Kindergarten und in den ersten Schulklassen sollten die Kinder in der DDR mit militärischen Strukturen vertraut gemacht werden und die angebliche Notwendigkeit der militärisch gestützten Sicherheitspolitik begreifen lernen. Während der Schulzeit boten neben dem Fachunterricht (s. Kapitel B.3 und B.4) die »Massenorganisationen« Ansatzpunkte für die vormilitärische Erziehung.

In dem folgenden Kapitel wird gezeigt, wie versucht wurde, das Freizeitverhalten der Kinder in diesem Sinne zu bestimmen und wie die
»Betroffenen« darauf reagierten. Dabei muß beachtet werden, daß Schul- und Freizeitaktivitäten kaum präzise getrennt werden
können.
Die spezifischen, auf die jeweiligen Altersstufen abgestimmten Angebote enthielten eine Reihe von Elementen einer vormilitärischen
Erziehung. Viele Angebote betrafen die Freizeit der Kinder, andere waren in den Schulalltag integriert. So wurden von den Pionierorganisationen die Truppenbesuche der Schulklassen und die Besuche von Soldaten in Schulen durchgeführt. In den Pioniergruppen wurden Geschenke für die Soldaten der NVA gebastelt, Pionierferienlager und Kindermanöver wurden durchgeführt. Militärische Verhaltensweisen (Marschieren im Gleichschritt, Stillstehen, Befehlsempfang und anderes) waren Teil der Manöver, aber auch des Alltages im »Pionierleben«.

Hier können sie das Kapitel herunterladen:

B2_Organisationen

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