Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Mazedonien: Elena vermittelt

Der Konflikt: Kluft zwischen Mazedoniern und der albanischen Minderheit
Die Friedensmacherin: Elena Gulmadova von der OSZE
Ihre Lösung: Vermittlung zwischen Kulturen

Der Dialog der Kulturen braucht versierte Übersetzer, die nicht nur die Sprache, sondern auch die Ängste und Hoffnungen aller Seiten verstehen. Die OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) achtet darauf, dass nach dem Bürgerkrieg jede Volksgruppe ihren gerechten Anteil an Hilfe und politischer Mitsprache bekommt. Die Tadschikin und studierte Gynäkologin Elena Gulmadova ist wie geschaffen, um für die OSZE zwischen muslimischen Albanern und christlichen Mazedoniern zu vermitteln: Ihr Vater betete zu Allah, ihre Mutter zu Jesus. Sie bringt Christen und Muslime des Dorfes an einen Tisch, wo sich ethnisch motivierte Spannungen auf friedliche Weise lösen lassen. Und sie bespricht sich mit einer Polizeipatrouille, in der muslimische Albaner und christliche Mazedonier gemeinsam dienen, gerade so, als sei die Einheit aus einem Guss, wie sie selbst. Für die englische Reportage klicken Sie hier.

„Wenn ich eine Flüchtlingsfamilie treffe, die kaum zu essen hat, deren Kinder im Winter frieren müssen, von deren Heimat nur verbrannte Erde bleib, dann habe ich mit den Tränen zu kämpfen. Aber nur von Mitleid haben die Leute nichts. Mich muntert wieder auf, wenn ich praktisch helfen kann. Nach vorne schauen, das hilft gegen die Verzweiflung.“ Elena Gulmadova


Bilder und Texte zum herunterladen

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hg-makedonien.pdf 57,92 kB

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