Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

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Japan: Tacheles reden auf offener See

Der Konflikt: Krisenherde an den Küsten der Welt
Die Friedensmacher: Das „Peace Boat“ aus Japan
Ihre Lösung: Friedenspädagogik auf hoher See.

Seit 1983 kreuzt das „Peace Boat“ drei Mal im Jahr durch die Weltmeere. Die „Studenten“ dieser schwimmenden Universität analysieren Ursachen und Lösungen der Krisenregionen, in denen das Peace Boat vor Anker geht. Ziele wie Eritrea, Bosnien, Kolumbien, Israel oder Vietnam anzulaufen vermeiden Kreuzfahrtschiffe normalerweise. Die Passagiere des Peace Boats dagegen machen Landgänge und bitten Referenten an Bord, bewusst auch aus verfeindeten Lagern. Weit draußen auf dem Meer sprechen sie über Landminen, Flüchtlinge, Wiederaufbau und Versöhnung. Sie sollen das Gefühl der Bedrohung im Heimatland hinter sich lassen und zu vertrauensvollen Gesprächen finden. Ein Vergnügungsdampfer ist das „Peace Boat“ aber auch: Am Ende eines langen Tages voller Diskussionen und Workshops wird getanzt, Karaoke gesungen oder einfach nur gefeiert. Für die englische Reportage klicken Sie hier. Weitere Informationen: www.peaceboat.org

Feste Gewissheiten geraten auf dem Meer ins Schwanken. Und genau das ist die Absicht dieser Kreuzfahrten der anderen Art. Mit 21 Knoten schippert das Forschungsschiff in Sachen Frieden um die Welt, eine Entdeckung in Langsamkeit, angetrieben von einem 21.000-PS-Diesel und dem optimistischen Credo „Peace is possible!„


Bilder und Texte zum herunterladen

peace-boat.pdf 1,34 MB

Hintergrund Informationen zum herunterladen

hg-peace_boat.pdf 64,76 kB

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