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Der Konflikt: Drogenmorde in Armenvierteln Rio de Janeiros Die Friedensmacher: „Viva Rio“ mit ihren knapp tausend Angestellten Ihre Lösung: Streitschlichtung, Sport und Ausbildung für Jugendliche
In den Armensiedlungen von Rio de Janeiro herrscht die Drogenmafia und rekrutiert früh ihren Nachwuchs. Neuerdings haben die Drogenbosse jedoch Konkurrenz bekommen.
Die Organisation „Viva Rio“ holt über Sportprogramme die Jugendlichen von der Straße, gibt Schulabbrechern eine zweite Chance und vermittelt ihnen anschließend einen Job. Wenn Nachbarn wieder mal wegen eines Anbaus streiten, brauchen sie nicht länger die Mafia einzuschalten. Das erledigt jetzt das „Büro für Streitschlichtung“. Es gibt sogar eine Internetzeitung: „Vivafavela“ berichtet auch dann aus Cantagalo, wenn keine Schüsse fallen. Gegründet wurde „Viva Rio“ von Wissenschaftlern, Unternehmern, Journalisten und Sozialarbeitern – ein Netzwerk, das vom Bürgermeister bis zum Drogendealer jeden Einwohner Rios erreichen kann.
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