Am Freitag, 29.4.2011 trafen sich 20 Studierende des Tübinger Master Friedensforschung und Internationale Politik im Georg-Zundel-Haus zum ersten Vorbereitungsseminar der diesjährigen Peace Boat Exkursion. Im August 2011 geht die Gruppe für zehn Tage als Peace Boat Team Tübingen an Bord des japanischen Friedensschiffs. Die Reiseroute führt die Gruppe von Jordanien und Ägypten über die Türkei bis nach Griechenland. In den Häfen treffen sie verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure zum Dialog über die jeweiligen Konfliktlagen und die gegenwärtigen Reformprozesse in der Region.
Es ist das vierte Mal, dass eine Gruppe Studierender an der gemeinsam vom Institut für Politikwissenschaft und dem Institut für Friedenspädagogik organisierten Studienfahrt teilnimmt. Seminar und Exkursion werden von Marina Karbowski (IfP) und Anne Romund (ift) begleitet. Im Seminar bereiten sich die Studierenden auf den interkulturellen Austausch und auf die Konfliktsituationen in den jeweiligen Ländern vor. Außerdem entwickeln sie für die japanischen Passagiere eine multimediale Präsentation zum Umgang der Deutschen mit ihrer Vergangenheit. Die Studierenden haben einen Blog eingerichtet, in dem sie regelmäßig über die Vorbereitungen und den Exkursionsverlauf berichten:
www.peaceboat.uni-tuebingen.de
Am 14.4.2011 trafen sich 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Polizeidirektion Heidelberg zur 11. interdisziplinären Fachtagung zu Fragen der Gewaltprävention.
Der Hamburger Psychologieprofessor Philipp Herzberg referierte über Aggression im Straßenverkehr und Günther Gugel (ift) sprach über Grundlagen, Lernfelder und Handlungsmöglichkeiten schulischer Gewaltprävention. Viola Rückert und Viktoria Darkashly (Kultusministerium Baden-Württemberg) berichteten von der geplanten Einführung von Gewaltprävention an allen Schulen Baden-Württembergs.
Das Programm als PDF: 20110202143738ft11flyer.pdf
Eine Woche lang haben Nadine Ritzi und Amos Heuss (ift) Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Ungarn, Schottland, England, Nordirland und Deutschland mit Ansätzen der Wertevermittlung vertraut gemacht. Im Qualifizierungstraining des neuen Projektes TripleV - Values versus violence haben sie die 18 Multiplikatoren zu so genannten Wertevermittlern (Value Communicators) ausgebildet. Drei Ansätze standen dabei im Zentrum: kognitiven Wertebildung durch die Auseinandersetzung mit Dilemmafragen, soziale Ansätze in Form von Service Lernen, sowie Regeln lernen am Beispiel der Methode Straßenfußball für Toleranz.
‘Qualifizierungstraining Value Communication Level_1′ weiterlesen
Vom 3. Mai bis 25. Mai 2011 wird im Quenstedt-Gymnasium Mössingen die Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher gezeigt. Hierzu wird ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten.
Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. veranstaltet während des Ausstellungszeitraums für alle 35 Klassen des Quenstedt-Gymnasiums Workshops, um Schülerinnen und Schülern Motive und Methoden der Friedensmacher verständlicher zu machen. Dieses pädagogische Begleitprogramm, das von Studentinnen und Studenten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. durchgeführt wird, bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung an. Für alle Klassenstufen finden des Weiteren Gespräche mit Barbara und Henner Papendieck, Friedenmacher in Mali statt.
‘Peace Counts School in Mössingen’ weiterlesen
Warum mit Gewalt, war der Titel der Fachtagung von Schule & Polizei für die Landkreise Tübingen und Reutlingen, die am 5.4.2011 in Reutlingen stattfanden. 300 Lehrkräfte, Sozialpädagogen, Beratungslehrer, Schulpsychologen und Präventionsbeamte der Polizei nahmen an diesem vom Regierungspräsidium Tübingen veranstalteten Gewaltpräventiontag teil. Günther Gugel (ift) hielt den Eröffnungsvortrag über Grundlagen und Grundfragen schulischer Gewaltprävention. Anna Althoff (ift) führte einen der 15 Workshops zum Thema Werte vermitteln durch.
Das Programm der Fachtagung als PDF: flyer_april_2011_chronologisch.pdf
Am 8. März 2011 fand anlässlich des 100. Weltfrauentags die Eröffnung der Ausstellung 1000 Friedensfrauen statt, die vier Wochen lang im Tübinger Rathaus zu sehen ist. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher füllten das Foyer vor dem kleinen Sitzungsaal, schauten sich die Ausstellung an und lauschten den Redebeiträgen und der musikalischen Begleitung. Anne Romund vom Institut für Friedenspädagogik hielt einen kurzen Vortrag zum Thema Frauen in der Friedensarbeit.
Das Manuskript zum Vortrag als PDF: rede_zum_100frauentag_romund.pdf
Anlässlich des 100. Internationalen Frauentags am 8. März 2011 wird die Ausstellung 1000 Friedensfrauen im Tübinger Rathaus gezeigt. Die Ausstellung porträtiert Frauen, die sich weltweit für Versöhnung und Wiederaufbau, für Menschenrechte und ökologische Sicherheit engagieren. Anne Romund vom Institut für Friedenspädagogik (ift) wird zur Eröffnung am 08. März 2011 im Rathaus einen Kurzvortrag halten.
Außerdem bietet das ift am Donnerstag, den 10. März von 18 bis 20 Uhr einen Workshop über Frauen als Friedensstifterinnen an, zu dem Interessierte herzlich eingeladen sind.
Das Programm der Eröffnung am 8. März, 19 Uhr im Tübinger Rathaus: Eröffnung durch Oberbürgermeister Boris Palmer und Dr. Susanne Omran. Vorträge: Heide Schütz, Frauennetzwerk für Frieden, Bonn und Anne Romund, Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Filmvorführung – 1000 Frauen und ein Traum (auch während der gesamten Ausstellungsdauer vom 8.3.2011-8.4.2011). Musikalische Umrahmung und ein Buffet der Frauengruppe des Türkischen Vereins.
Das vollständige Programm rund um den 100. Frauentag: 100_j_frauentag.pdf
Am 9.2.2011 fand das erste Betreuertraining für Peace Counts School in Mössingen statt. Zwei weitere Trainings werden im April folgen. Vom 3. - 25. Mai wird im Quenstedt-Gymnasium Mössingen die Ausstellung ‘Peace Counts. Die Erfolge er Friedensmacher’ gezeigt. Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen veranstaltet während des Ausstellungszeitraums Workshops für alle Klassen, um Schülerinnen und Schülern Motive und Methoden der Friedensmacher verständlicher zu machen. Dieses pädagogische Begleitprogramm bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung an. Das Begleitprogramm wird von Studentinnen und Studenten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. durchgeführt.
Flyer als PDF: flyer_moes_11.pdf
Das Netzwerk Lebenslinien traf sich am 26. Januar 2011 in Winnenden. Besprochen wurde der Stand der Planungen zum zweiten Jahrestag des Amoklaufes in Winnenden. Neben einem Fachgespräch und einem öffentlichen Veranstaltung über Gelingensbedingungen für Gewaltprävention am 4.2.2011 wird am 11.3.2011 eine ‘Werte-Fahrt’ stattfinden bei der sieben Stationen angefahren werden, die den Blick für Lebensfragen aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft öffnen.
In einem zweiten Teil griff Günther Gugel (ift) in einem Vortrag das Phänomen Faszination von Waffen auf und stellte dabei pädagogische Umgangsmöglichkeiten zu Diskussion.
Vom 3. bis 20. Mai 2011 wird im Quenstedt-Gymnasium Mössingen die Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher gezeigt. Zu dieser Ausstellung führt das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. ein pädagogisches Begleitprogramm in Form von Workshops mit allen 35 Schulklassen des Gymnasiums durch.
Für die Betreuung dieses Begleitprogramm suchen wir Studierende die nach einer Qualifizierung und Anleitung in Kleingruppen die Workshops mit den Schulklassen durchführen.
Das Begleitprogramm in Form eines Lernzirkels dauert jeweils 3 Stunden und wird dem Niveau der Klassen angepaßt. Zur Qualifizierung finden drei Vorbereitungstreffen im Februar und April 2011 statt.
Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, so setzen Sie sich mit dem Institut für Friedenspädagogik in Verbindung: telefonisch unter 07071-920510 oder per Mail: kontakt@friedenspaedagogik.de
Informationen über Peace Counts School.