Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für die Kategorie 'Veranstaltungen' Seite 2 von 14



Vertrauensleuteseminar zum Thema Gewaltprävention

gew_200.jpgNach dem Amoklauf von Winnenden vom 11. März 2009 setzte der Landtag von Baden-Württemberg eine Expertenkommission sowie einen Sonderausschuss ein um Empfehlungen zur Gewaltprävention zu erarbeiten.  Hieraus entstand eine Beschlussvorlage, die vom Landtag im Februar 2011 einstimmig verabschiedet wurde. Dieser Beschluss sieht u.a. die schrittweise Einführung von Gewaltprävention an allen Schulen Baden-Württembergs vor. Die Umsetzung wurde bereits mit 40 Schulen begonnen.

Mit diesen Entwicklungen beschäftigten sich die Vertrauensleute der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (Kreis Reutlingen/Tübingen) am 12./13.10.2011 auf der Reichenau. Günther Gugel (ift) war hierbei Referent und Gesprächspartner.

Baum des Lebens

img_5218.jpgAm 13.10.2011 pflanzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer internationalen Werteschulung vor dem ift einen Baum des Lebens. Diese Pflanzaktion war Teil des Projektes Lebenslinien -, das als Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden vom Kreisjugendring Rems-Murr zusammen mit dem Institut für Friedenspädagogik initiiert wurde. Unter dem Titel 1000 Bäume für das Leben möchte das Projekt die reiche Symbolik von Bäumen aufgreifen und durch weitere Pflanzaktionen eine Lebenslinie aus Bäumen durch die Region, das Land und durch Europa ziehen. Zu jedem Baum wird ein kleiner Gedenkstein in die Erde gesetzt. Es soll auf diese Weise der Opfer der schrecklichen Ereignisse in Winnenden und anderer Gewalttaten gedacht und gleichzeitig eine Verpflichtung erklärt werden: Die Initiatoren vor Ort verpflichten sich dazu, sich immer wieder für das Leben und ein friedliches Miteinander zu engagieren.

Der erste Baum dieser Aktion wurde am 5.3.2010 zum ersten Jahrestag des Amoklaufes von Winnenden in Leutenbach (Winnenden) gepflanzt. Bis zum Jahresende werden auch Bäume in Pécs (Ungarn) und in Belfast (Nordirland) gepflanzt werden.

Pressemitteilung: pressemitteilung_14_10_2011.pdf

Pressebericht im Schwäbischen Tagblatt vom 14.10.2011:  st_141011_baum392.pdf

Fachgespräch des AK Friedenserziehung

ak_fe_200.jpgam 26./27. Sept. 2011 traf sich der AK Friedenserziehung der AFK zu einem Fachgespräch in Stein bei Nürnberg. Vertreten waren u.a. die Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V. München, die association des educateurs à la paix, das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., das Institut für Konfliktaustragung und Mediation Hamburg, der Qualifizierungsverbund Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden, das Zentrum für Friedensforschung/Friedenspädgogik an der Universität Klagenfurt, das Friedensbüro Salzburg.

Vorträge über die kulturelle Verankerung von Frieden und Krieg (Werner Wintersteiner), über aktuelle Entwicklungen in Rüstungspolitik, -industrie und -export (Marc von Boemcken) und neue Erfahrungen mit Gewalt und Gewaltfreiheit (Reiner Steinweg) boten Informationen für eine vertiefte Auseinandersetzung. Im Zentrum stand die gegenseitige Information und Reflexion über eigene Arbeitsvorhaben und Projekte. Das nächste Fachgespräch wird im Sept. 2012 in Basel stattfinden.

Trainings mit Praxisboxen

kjr_ess_200.jpgUm einen breiten Einsatz der ift-Praxisboxen Streitkultur, Werte vermitteln und Medien und Gewalt zu ermöglichen, fanden in der vergangenen Woche drei Trainings in Plochingen statt. Neben einer thematisches Vertiefung standen Anwendungsmöglichen und methodisches Arbeiten in verschiedenen Praxisfeldern im Zentrum der Qualifizierungen. Geschult wurden hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisjugendrings Esslingen. Die Qualifizierung fand im Rahmen des Projektes Lebenslinien statt und wurden von Robert Rymes und Werner Schulz (KJR Rems-Murr) sowie von Günther Gugel (ift) durchgeführt.

Flyer zu den Praxisboxen:  9783932444616_flyer.pdf

Grundkurs Konfliktbearbeitung

grundkurs_200.jpgZum achten Mal seit 2003 bietet das Pfarramt des Beauftragten der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (ELKW) für Friedensarbeit, Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende einen Grundkurs Gewaltfreie und konstruktive Konfliktbearbeitung an. Dabei handelt es sich um eine 15-tägige berufsbegleitende Fortbildung. Uli Jäger, ift, gestaltet jeweils zwei Einheiten des Kurses. Beginn des diesjährigen Kurses ist der 8. September 2011.

Flyer als PDF:  gukk_flyer_a4.pdf

Weitere Informationen

Tübinger Studierende auf dem Peace Boat

peaceboat2011_200.jpgVom 11.8.-23.8.2011 war eine Gruppe Tübinger Studentinnen und Studenten, Teil eines außergewöhnlichen Friedensprojektes. Sie  fuhren mit dem Peace Boat von Jordanien über Ägypten und die Türkei nach Griechenland.

Alle zwei Jahre haben Studierende der Universität Tübingen die Möglichkeit, an einer Exkursion auf dem Peace Boat teilzunehmen. Die Studienfahrt beruht auf einer Einladung der japanischen NGO Peace Boat, die ein gleichnamiges Schiff als schwimmende Friedensuniversität unterhält. Dieses Schiff steuert vorwiegend Häfen an, die in ehemaligen und aktuellen Konfliktregionen liegen. Den japanischen Passagieren und internationalen Gästen an Bord wird ein umfassendes und friedenspädagogisch wertvolles Dialog- und Bildungsprogramm in Form von Workshops und Präsentationen angeboten, das die Tübinger Studierenden mit entwickeln und gestalten. Seit dem Pilotprojekt im Jahr 2005 ist es dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. gelungen, dieses Vorhaben als regelmäßigen und festen Bestandteil in das Lehrprogramm des M.A. Studiengangs Friedensforschung und Internationale Politik am Institut für Politikwissenschaft zu integrieren.

Ausführliche Informationen finden Sie hier.

Peace Counts School in Hamburg

peace_counts_200.jpgDie Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher wird vom 12.9.-30.9.2011 in Hamburg gezeigt (Hauptgebäude der Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügelbau Ost, 20146 Hamburg). Für Schulklassen und Jugendgruppen wird ein pädagogischen Begleitprogramm zur Ausstellung angeboten. Es wird von Studentinnen und Studenten der Universität Hamburg sowie Teamerinnen und Teamern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und von peace brigades international e.V. durchgeführt, die vom ift hierfür qualifiziert werden.

Eröffnungsveranstaltung: 12.9.2011, 15.00-18.30 Uhr, u.a. mit dem Filmemacher Peter Wingert (Peace Counts 2.0), dem Friedensmacher Avihai Stollar (Israel/Palästina) und Prof. Dr. Alexander Redlich (Universität Hamburg).

 Begleitprogramm zur Ausstellung

- 15. September 2011, 19-21 Uhr: Streitvermittlung in Krisengebieten, Sabine Ketels, International arbeitende Mediatorin

- 19. September 2011, 18-20 Uhr: Internationale Friedens- und Menschenrechtsarbeit der Peace Brigades mit aktuellen Beispielen und AktivistInnen aus Guatemala, Kolumbien und Mexiko Gestaltung und Moderation: Heike Böttcher u.a., pbi

- 23. September 2011, 18-21 Uhr: Peace Counts Forum: Der interreligiöse Dialog in Nigeria mit James Wuye, Pastor und Muhamed Ashafa, Imam aus Nigeria. Moderation und Übersetzung: Michael Gleich, Journalist und Initiator von Peace Counts

- 26. September 2011, 18-20 Uhr: Zivilgesellschaftliche Konfliktintervention im ehemaligen Jugoslawien. Das Beispiel Kosovo. Vortrag und Diskussion mit Dr. Christine Schweitzer, Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung

- 30. September 2011, 16-19 Uhr: Abschlussveranstaltung: Gewalt, Militär, Menschenrechte, Demokratie und der arabische Frühling. Fallbeispiele und Einschätzungen von und mit Martina Kamp M.A. und Dr. Ulrike Borchardt vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

Veranstalter: Norddeutsches Netzwerk Friedenspädagogik in Kooperation mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. der Culture Counts Foundation und Zeitenspiegel Reportagen

Anmeldungen und Informationen für Schulklassen und Gruppen: Wolfgang Steiner, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung, Telefon: (040-428842564), Email: wolfgang.steiner@li-hamburg.de

 Flyer: pecoschool_hh_flyer_email_final1.pdf

Flüchtlingsarbeit und Frieden

asyl_.jpgEine Gruppe internationaler Projektpartner des Asylzentrums Tübingen besuchte am 20. Juli 2011 das Institut für Friedenspädagogik. Die Teilnehmenden aus Deutschland, Norwegen, der Tschechischen Republik und der Türkei sind Freiwillige und MitarbeiterInnen in Flüchtlingsorganisationen. Die Begegnung ist Teil des Projekts OPEN, das vom Asylzentrum und seinen Partnern im Rahmen des Gruntvig Projekts der EU durchgeführt wird. Am Vormittag stellten Nadine Ritzi und Anne Romund die Arbeit des Instituts vor und führten in friedenspädagogische Inhalte, Methoden und Materialien ein. Inspiriert von den Best-Practice Beispielen der Friedensstiftung aus der Ausstellung Peace Counts entwickelten die Teilnehmenden am Nachmittag eigene Projektideen für die Arbeit mit Flüchtlingen in ihren Ländern.

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Workshop mit Johan Galtung

galtung_workshop.jpgAm 15.7.2011 führte Johan Galtung im ift einen Tages-Workshop zur Einführung in die Transcend-Methode zur Konfliktbearbeitung durch. Neben der detaillierten Darstellung der Grundlagen und Methodik dieses spezifischen Ansatzes wurden vertiefend drei Fallbeispiele bearbeitet. An diesem Workshop nahmen 35 Studierende sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ift teil.

16-24.7.2011: Friedensstadt Tübingen

friedensstadt_20111.jpgMit zahlreichen Veranstaltungen im Bereich Bildung, Ökologie, Sport, Kultur und Frieden findet die 3. Friedensstadtwoche vom 16. bis 24. Juli 2011 an verschiedenen Orten in Tübingen statt. Themenschwerpunkte sind die Situation in der arabischen Welt, der kriegerische Konflikt zwischen Israel und Palästina, friedenspolitische Entwicklungen in Lateinamerika, Afrika und die neuen demokratischen Proteste in Europa wie in Griechenland, Italien und Spanien.

Das ift beteiligt sich u.a. mit der Veranstaltung “Globalizing God” im LTT, und der Mitarbeit bei der Entwicklung einer Tübinger Friedenscharta.

Weitere Informationen zum Programm.

Programm als PDF: friedensstadt_2011.pdf

 



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