Die Evang. Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik in Baden-Württemberg entwickeln mit Begleitung des Instituts für Friedenspädagogik ein friedenspädagogisches Schulprofil für ihre vier Schulen in Reutlingen, Herbrechtingen, Stuttgart-Botnang und Schwäbisch Hall.
Am 22.4.2010 trafen sich wieder Lehrkräfte aus diesen Fachschulen im ift um an den Leitlinien für ein friedenpädagogisches Profil zu arbeiten. Im Mittelpunkt dieses Fachgesprächs stand die Verständigung über Kernsätze für ein friedenspädagogisches Leitbild. Anne Frommann führte dabei in das Verhältnis von Pädagogik und Friedenspädagogik ein.
Zivile Friedensdienste ist das Jahresthema der Tübinger Seniorinnen und Senioren für den Frieden. In diesem Rahmen berichteten Anne Romund und Nadine Heptner in der monatlich stattfindenden Gesprächsrunde darüber, wie Menschen weltweit Frieden lernen und welche Formen des Engagement es gibt. Neben einer Einführung in den Friedensfachdienst Ziviler Friedensdienst und das Freiwilligenprogramm Weltwärts stellten die beiden Referentinnen das Projekt Peace Counts on Tour vor, ein Tübinger Beitrag der Friedenspädagogik in Kriegs- und Konfliktregionen.
Es entstand die Idee, engagierte junge und ältere Menschen in und um Tübingen aufzuspüren und mit ihnen gemeinsam einen Tübinger Beitrag zum Frieden zu leisten. Eine Plattform für den Erfahrungsaustausch soll dabei ein erster Schritt sein.
Bei der nächsten Gesprächsrunde im Mai wird Heike Kammer, die als Friedensfachkraft mit Peace Brigades International in Kolumbien gearbeitet hat, über die Etablierung von Friedensdörfern in einer der am meisten von Gewalt betroffenen Gesellschaften der Welt berichten.
Vom 14. Juni bis zum 9. Juli 2010 wird im Georg-Zundel-Haus (Corrensstr. 12) in Tübingen die (Plakat-)Ausstellung “Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher” gezeigt.
Das Institut für Friedenspädagogik Tübingen veranstaltet während des Ausstellungszeitraums Projekttage, um Schülerinnen und Schülern Motive und Methoden der Friedensmacher verständlicher zu machen.
Diese Workshops in Form eines Lernzirkels bieten eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung an. Der Zeitbedarf ist variabel (ca. 2 - 3 Schulstunden) und richtet sich nach den jeweiligen Möglichkeiten und Bedürfnissen der beteiligten Klassen. Das Begleitprogramm wird von Studentinnen und Studenten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. durchgeführt.
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Am 5. März 2010 fand in der Paulinenpflege in Winnenden das Fachgespräch Wertevermittlung statt. 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Bildungseinrichtungen nahmen daran teil. Gisela Mayer (Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden) führte mit einem Vortrag über Werte aus philosophischer Sicht in das Thema ein. Günther Gugel (Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.) sprach über Grundlagen der Wertevermittlung und und stellte sechs konkrete Zugänge vor.
Vier Jugendliche präsentierten das Werteprojekt LebensWert der Mobilien Jugendarbeit Winnenden.
Das Fachgespräch wurde vom Projekt Lebenslinien / Kreisjugendring Rems-Murr e.V. in Kooperation mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. durchgeführt.
Am 5./6. März 2010 startet in Winnenden das Modellprojekt Lebenslinien. Das Institut für Friedenspädagogik hat dieses Projekt mit entwickelt, berät und begleitet es und engagiert sich im Bereich der Qualifizierung und Materialentwicklung.Lebenslinien ist ein Projekt zur Gewaltprävention. Gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen wird dem Thema Gewalt als Phänomen begegnet, das alle betrifft und sich nicht nur an Einzelfällen festmacht. „Lebenslinien“ fußt auf vier Säulen, die sich mit den Begriffen kapieren, koordinieren, informieren und ausprobieren beschreiben lassen.
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Joe Doherty, ehemalige IRA-Kämpfer aus Nordirland stellte sich bei der Eröffnung der Ausstellung Peace Counts in Schorndorf, am 22.2.2010 dem Gespräch mit Uli Reinhard (Agentur Zeitenspiegel). Seine Offenheit und der ehrliche Umgang mit seiner Vergangenheit beeindruckten die über 100 Gäste in der Galerie für Kunst und Technik.
Joe Doherty wird bis Donnerstag noch eine Reihe von Schulen besuchen u.a. die Waldorfschule in Engelberg, das Burg-Gymnasium in Schorndorf, das Limes-Gymnasium in Welzheim und das Remstal-Gymasium in Weinstadt. Harald Podlech (ift) führt jeweils in die Veranstaltungen ein. Joe Doherty befindet sich im Rahmen der Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher in Schorndorf (22.2.-19.3.2010).
Ausstellung und pädagogisches Begleitprogramm werden veranstaltet vom Kreishaus der Jugendarbeit Rems-Murr in Zusammenarbeit mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und Peace Counts.
Zur Reportage: Zwei Ex-Terroristen und der kalte Frieden.
Peace Counts School in Schorndorf
Rüdiger Blumör, Leiter des Sektorvorhabens Bildung und Konflikt der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), hielt im Georg-Zundel-Haus einen Vortrag zum Thema Bildung und Konfliktbearbeitung in der Entwicklungszusammenarbeit.
Der Vortrag fand im Rahmen des Hauptseminars Friedenspädagogik in Konflikt- und Kriegsregionen statt. Außerdem standen Arbeitsgespräche mit dem ift auf dem Besuchsprogramm.
Vom 22. Februar bis zum 19. März wird die Ausstellung “Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher” in der Akademie für Kunst und Technik in 73614 Schorndorf, Arnoldstr. 1 zu sehen sein.
Fotografen und Reporter von Peace Counts haben in den vergangenen Jahren über dreißig Konfliktregionen bereist und erfolgreiche Friedensmacher portraitiert, die über ethnische, religiöse und politische Grenzen hinweg verfeindete Lager zusammen bringen. Ihre Arbeit zeigt: Frieden ist möglich. Die Ausstellung zeigt zehn der besten Reportagen und verdeutlicht, wie spannend und spektakulär Frieden machen ist.Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltungen wird Joe Doherty, ehemaliger IRA-Kämpfer aus Nordirland sich dem Gespräch mit Uli Reinhard stellen.
Für Schulklassen und Gruppen wird ein pädagogisches Begleitprogramm angeboten.
Anmeldungen per Mail hier. ‘Peace Counts School in Schorndorf’ weiterlesen
Nadine Heptner und Uli Jäger stellten bei der Tagung Der Cup der guten Hoffnung im Haus Birckach bei Stuttgart den Lernzirkel Südafrika. Globales Lernen anlässlich der WM 2010 vor. Veranstalter der Tagung waren das Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung sowie das Pädagogisch-Theologische Zentrum, teilgenommen haben vor allem Lehrerinnen und Lehrer. Der Lernzirkel erscheint Anfang Februar 2010.
Fußball für Frieden und Entwicklung – so lautete der Titel eines Vortrages, den Uli Jäger an der Sporthochschule Köln halten konnte. Der Vortrag fand im Rahmen der Vorlesungsreihe Sport und internationale Entwicklungszusammenarbeit statt, veranstaltet vom Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung sowie dem Forum Sportpolitik. Eingeladen waren ExpertInnen aus Politik, Sport und Wissenschaft. So sprach u.a. auch Willi Lemke, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung.