Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für die Kategorie 'Veranstaltungen'

Peace Boat Treffen in Tübingen

peace_boat_3.jpgAm 14.11.2011 fand ein Nachtreffen der ehemaligen Teilnehmenden der Peace Boat Studienreise von 2009 und 2011 in Tübingen statt. Jasna Bastic vom Peace Boat und Nenad Fiser vom Internationalen Kriegsverbrechertribunal für das ehemalige Jugoslawien, die beide Reisen begleitet haben, kamen aus Zürich und Den Haag angereist um die Studierenden wiederzusehen. Nenad Fiser hatte im Rahmen eines Kolloquiums am Institut für Politikwissenschaft einen Vortrag zum Thema Krisen-Monitoring und Medienanalyse gehalten. Im Anschluss nutzten die Studierenden die Gelegenheit, mit mit Jasna und Nenad Erinnerungen an die Reise auszutauschen und Pläne für zukünftige gemeinsame Aktivitäten zu schmieden. Die Peace Boat Studienreise ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Friedenspädagogik und des Instituts für Politikwissenschaft der Uni Tübingen. Sie wird alle zwei Jahre für die Studierenden des Master Friedensforschung und Internationale Politik angeboten.

Qualifizierung der Präventionsbeauftragten

praevlogo.jpgDas Präventionskonzept stark.stärker.Wir für Schulen in Baden-Württemberg wurde als Konsequenz aus dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen entwickelt. Die Umsetzung des Konzeptes wird u.a. von Präventionsbeauftragten begleitet. Bei der Qualifizierung dieser Präventionsbeauftragten, die vom 30.11.-2.12.2011 in Hohenwart stattfand führte Günther Gugel (ift) in Grundlagen und Grundfragen der Gewaltprävention ein.

Studientag zum gerechten Frieden

studientag_titelbild.jpgDer Studientag der evangelisch-theologischen Fakultät der Uni Tübingen widmete sich dieses Jahr dem Thema Vom gerechten Krieg zum gerechten Frieden. Das Programm bestand aus Vorträgen, die historische, sozialpsychologische und theologische Aspekte des gerechten Friedens aufgriffen, parallel stattfindenden Workshops und einer Podiumsdiskussion am Abend. Anne Romund und Naomi Wright (ift) boten einen Workshop zur Frage Wie wird man eigentlich Friedensstifter? an. Am Beispiel zweier Geistlicher aus Nigeria, die sich persönlich für interreligiösen Dialog einsetzen, erarbeiteten die Teilnehmenden, welche Kompetenzen und Fähigkeiten Friedensstifterinnen und Friedensstifter auszeichnen.

Lehrveranstaltung an der HS Esslingen

hses_200.jpgVom  24.-26.11.2011 fand im Geog-Zundel-Haus in Tübingen eine Lehrveranstaltung der Hochschule Esslingen statt. Im Rahmen des Bachelor Studiengangs Bildung und Erziehung in der Kindheit nahmen 16 Studierende an dem Seminar Friedenserziehung und Gewaltprävention statt, das von Günther Gugel (ift) angeboten wurde.

 

Workshop Gewaltprävention

mettelberg.jpgDie Jugendfeuerwehr Rems-Murr führte am 18. und 19. 11.2011 eine Jugendleiterweiterbildung durch.  Im Freizeit- und Schulungsheim Mettelberg (Kreisjugendring Rems-Murr) kamen ca. 40 Jugendleiterinnen und Jugendleiter zusammen um sich mit dem Thema Gewaltprävention zu beschäftigen. Amos Heuss (ift) gestaltete in diesem Rahmen einen vierstündigen Workshop zu den Bereichen Streitkultur und Interkulturelles Lernen. Das Seminar war zugleich Teil des Hans-Götzelmann-Preis für Streitkultur 2010 ( Altersstufe 14-21 Jahre), mit dem die Jugendfeuerwehr Rems-Murr für ihr Projekt Gewalt ist keine Lösung 2010 ausgezeichnet worden war.

Gewaltprävention in der Schule

gp_muenchen.jpgDer Arbeitskreis Gewaltprävention an Schulen, veranstaltete in Kooperation mit der Landeshauptstadt München am 16.11.2011 einen Fachtag über Gewaltprävention. Über 130 Expertinnen und Experten trafen sich in der Stiftungsfachhochschule München. Günther Gugel (ift)  hielt den Eröffnungsvortrag über Verständnis, Stand und Perspektiven von schulischer Gewaltprävention.

In Stuttgart fand vom 14.-15.11.2011 das zweite Modul der Qualifizierung von 120 Präventionsbeauftragten statt, die vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport durchgeführt wird.  Diese Qualifizierung ist Teil der  Einführung von Gewaltprävention an allen Schulen in Baden-Württemberg, die der Landtag in Folge des Amoklaufes von Winnenden 2009 beschlossen hat. Günther Gugel (ift) führte bei dieser Veranstaltung in Grundlagen und Grundfragen der Gewaltprävention ein.

Geschichte der Friedenspaedagogik

Friedenspädagogik in Zeiten des Kalten Krieges (1945-1989): Herausforderungen, Entwicklungen, Erfahrungen. So lautete der Titel eines Vortrages von Uli Jäger (ift), gehalten auf der Jahrestagung 2011 des Arbeitskreises Historische Friedensforschung. Anfang November trafen sich in Oer-Erkenschwiek rund 30 ExpertInnen um sich gemeinsam mit dem Thema Erziehung zum Krieg. Erziehung zum Frieden. Friedenspädagogik im 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der Tagung werden 2012 in einem Tagungsband veröffentlicht.

Thesen zum Vortrag: afk_vortrag_friedenspaedagogik.pdf

Programm Jahrestagung: www.akhf.de

Peace Counts in Kabul

pc_afg_1.jpgAm 8. Oktober 2011 wurde die Ausstellung Peace Counts: Die Erfolge der Friedensmacher, im Goethe Institut, Kabul von Sultan Omar, stellvertretender Minister für Information und Kultur feierlich eröffnet. An einem anschließenden einwöchigen Fortbildungsprogramm nahmen u.a. Lektoren der fünf Lehrerausbildungsinstitute (Teacher Training Colleges, TTCs) der Provinzen Balkh, Badakhshan, Kunduz, Sar-e-Pul und Takhar teil. Das Trainingsprogramm wurde von Cornelia Brinkmann (Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.) und Tilman Wörtz (Zeitenspiegel Reportagen) durchgeführt.

Die Peace Counts-Ausstellung wurde für die Präsentation in Afghanistan in Dari übersetzt und in Kabul produziert. Sie wird in den kommenden Monaten als Wanderausstellung im Rahmen der Lehrerbildung in den fünf Nordprovinzen eingesetzt und in Verbindung mit einem pädagogischen Begleitprogramm gezeigt. Weitere Anfragen liegen von der Universität und der Mediothek, beide Kabul vor.

Neben dem Goethe-Institut war das Grundbildungsvorhaben der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Afghanistan Hauptveranstalter dieser (achten) Station von Peace Counts on Tour.

Radical Peace: People Refusing War

dai_200.jpgTalk with William T. Hathaway, Oldenburg. Thu, November 10, 8:15 p.m. at the d.a.i. Tübingen.

A new group of peace activists from the USA, Europe, Iraq and Afghanistan is resisting Barack Obama’s continuation of the militarist American foreign policy. They have moved beyond demonstrations and petitions into direct action, defying the government’s laws and impeding its ability to wage war. In Radical Peace: People Refusing War, Hathaway, a former Fulbright professor of American studies and a Special Forces combat veteran turned peace activist, traces their ideas and convictions and explains a peace activist’s way of life. Noam Chomsky described Radical Peace as a book that captures such complexities and depths of human existence, even apart from the immediate message.

In cooperation with the Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Flyer:  dai_lecture_radical_peace_das_ende_der_kriege.pdf

ift bei Fachtagung zur Mobbingprävention

mobbingkongress_200.jpgUnter dem Titel Mobbingfreie Schule - und dann? fand am 28.10.2011 in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen eine Fachtagung zur Mobbingprävention statt. Seit zwei Jahren läuft in Baden-Württemberg an Schulen ein landesweites Programm zur Mobbingprävention. Auf dieser Tagung wurden eine Zwischenbilanz und weiterführende Konzepte vorgestellt. Das ift war mit einem Informationsstand vertreten, der großen Zuspruch fand.



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