Fair Play for Fair Life. Aktionszeitung zur Fußballweltmeisterschaft 2010.
Bunt, frech, jugendgerecht – so ist die neue Ausgabe der Aktionszeitung „Fair play for Fair Life“, die „Brot für die Welt“ veröffentlicht hat. Die Aktionszeitung bietet spannende und kritische Informationen über die Austragungsorte der Weltmeisterschaft und berichtet darüber, wie Jugendliche in Südafrika leben. Kurze Reportagen und Interviews geben Einblicke in faszinierende Projekte.
Brot für die Welt (Hrsg).: Fair Play for Fair Life. Aktionszeitung zur Fußballweltmeisterschaft 2010. Konzeption: Uli Jäger, Institut für Friedenspädagogik. Kostenlos (auch in größerer Stückzahl). Berliner Format, 315×470, 16 Seiten, farbig, kostenlos.
Hier können Sie die Aktionszeitung kostenlos beziehen.
Lernzirkel Südafrika. Globales Lernen anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010.
Der Lernzirkel Südafrika besteht aus sechs Modulen, die auch unabhängig voneinander im Unterricht umgesetzt werden können. Jedes Modul enthält vielfältige Textdokumente, Karten, Schaubilder und Videosequenzen und bietet unterschiedliche Methoden an, um sich unter Aspekten des Globalen Lernens mit dem Land, seinen Jugendlichen und der Rolle des Fußballs auseinanderzusetzen.
Uli Jäger / Nadine Heptner: Lernzirkel Südafrika. Tübingen / Ostfildern 2010, 64 Seiten, vierfarbig, broschiert, DVD beiliegend. Schutzgebühr: 10,00 Euro.
Hier können Sie den Lernzirkel bestellen.
Soeben wurde der Artikel von Uli Jäger über Bildungsarbeit und Friedenserziehung in Post-Konfliktgesellschaften im online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht.
Bildung und Erziehung haben in Post-Konfliktgesellschaften einen hohen Stellenwert. Sie helfen, Mauern und Feindbilder in den Köpfen zu überwinden, um aus Gewaltspiralen aussteigen zu können.
Wenn die Waffen schweigen, ist der Frieden noch längst nicht gewonnen. Große Herausforderungen sind zu bewältigen, damit auf dem Boden des prekären Friedens in Post-Konfliktgesellschaften nicht neue Gewalt entsteht. Die Neuausrichtung des formalen und nicht-formalen Bildungsbereichs zielt auf die Überwindung der Feindbilder und Mauern in den Köpfen. Gewaltverherrlichende, diskriminierende und die (Konflikt-)Geschichte einseitig darstellende Schulbücher müssen überarbeitet, neue Curricula entwickelt und Lehrpersonal ausgebildet werden.
Den gesamten Beitrag können Sie hier lesen.
Max! ist ein interaktives Szenario mit Theater-Szenen zum Thema prosoziales Verhalten in Konfliktsituationen.
Die Sensibilisierung für prosoziales Verhalten in Konfliktsituationen ist ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention. Eine solche Sensibilisierung soll mit Max! erreicht werden. Max! wurde vom Institut für Friedenspädagogik e.V. als ein innovatives und handlungsorientiertes, didaktisches Konzept zur Gewaltprävention entwickelt. Das Szenario beruht auf interaktiven Schauspielszenen und ergänzenden didaktischen Materialien.
Max! online können Sie hier aufrufen: www.max.friedenspaedagogik.de ‘Max! online’ weiterlesen
Uli Jäger (Red.): Peace Counts on Tour. Zwischenbilanz anlässlich der Verleihung des Peter-Becker-Preises für Friedens- und Konfliktforschung 2009. Tübingen 2010, 76 S., vierfarbig.
Ende des Jahres 2009 konnte das Peace Counts on Tour Team auf Erfahrungen mit sieben Stationen zurückblicken: Sri Lanka, Mazedonien, Côte d‘Ivoire, Philippinen, Russland, Indien, Kolumbien. Konzipiert als ein project in process wurde von Station zu Station hinzu gelernt. Materialien mussten angepasst, Abläufe geändert und neue Workshopformate entwickelt werden. Ermutigt durch die über alle Stationen hinweg festzustellenden positiven Rückmeldungen der Partner vor Ort und aufgrund der überwältigenden Zustimmung vieler TeilnehmerInnen der Workshops sind auch für die kommenden Jahre weitere Stationen geplant.
‘Peace Counts on Tour Zwischenbilanz’ weiterlesen
Die Praxisbox Streitkultur ist ein Materialien- und Medienset für die Praxis der Konfliktbearbeitung und Konflikterziehung. Sie umfasst:
- Das Booklet Streitkultur, das auf 64 Seiten grundlegende Informationen über Konflikteskalation, Konfliktbearbeitung und Versöhnung gibt. Die 33 Materialien, Übersichten und Schaubilder des Booklets unterstützen die praktische Arbeit. Hinweise für den methodisch-didaktischen Einsatz der Bildkarten und Materialien erleichtern die Anwendung.
- 22 Bildkarten, die die Neun Stufen der Konflikteskalation, die Regeln für konstruktive Konfliktbearbeitung sowie Fragen auf dem Weg zu Neuanfang und Versöhnung illustrieren. Die Bildserien sind ein Hilfsmittel, um die Dynamik von Konflikten verständlich zu machen und Anhaltspunkte für Möglichkeiten der konstruktiven Bearbeitung aufzuzeigen.
‘Neu: Praxisbox Streitkultur’ weiterlesen
The Heidelberg Institute for International Conflict Reserch (HIIK) annually publishes the Conflict Barometer, which describes recent trends in conflict development, escalations, settlements.
Summary: A total of 365 political conflicts was counted in 2009. Among those were seven wars and 24 severe crises, amounting to 31 conflicts fought out with the use of massive violence. Sporadic violent incidents occurred in 112 conflicts, which were therefore classified as crises. Nevertheless, the majority of all conflicts were conducted non-violently, with 108 cases being classified as latent and 114 as manifest conflicts. Compared to the previous year, the total number of conflicts rose slightly from 353 in 2008 to 365. The total number of non-violent conflicts rose by ten, as did the number of crises. In contrast, the number of highly violent conflicts decreased considerably from nine wars and 30 severe crises, i.e. a total of 39 highly violent conflicts, in 2008 to 31 highly violent conflicts in 2009.
‘Conflict Barometer 2009′ weiterlesen
Für das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden wurde eine Sonderauflage des Handbuches Gewaltprävention II gedruckt.
Günther Gugel: Handbuch Gewaltprävention II. Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. Sonderauflage für das Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden. Tübingen 2010.
Vorwort der Sonderauflage
Es ist geschehen, was nie geschehen durfte. Am 11. März wurden binnen weniger Stunden fünfzehn Menschen aus dem Leben gerissen. Getötet von einem massiv bewaffneten Jugendlichen. Die furchtbare Tat von Winnenden und Wendlingen darf nicht folgenlos bleiben.
‘Handbuch Gewaltprävention II - Sonderauflage’ weiterlesen
Der generelle Trend der letzten 15 Jahre zu weltweit weniger Kriegen und bewaffneten Konflikten hielt auch 2009 an. Gegenüber dem Vorjahr verringerte sich deren Zahl um insgesamt fünf auf nunmehr 34.
Damit wurde der niedrigste Stand seit 1993 erreicht. Bezogen auf die Zahl der Kriege blieb diese gegenüber 2008 unverändert und war zuletzt Anfang der 1960er Jahre geringer. Im Vergleich zum Vorjahr wurden acht kriegerische Konflikte beendet. Umgekehrt eskalierten zwei Kriege und ein bewaffneter Konflikt neu. Der Höhepunkt des Kriegsgeschehens seit 1945 wurde nach den Daten der AKUF 1992 mit damals 55 Kriegen erreicht. Diese Zahl hat sich bis 2009, wo noch 26 Kriege gezählt wurden, mehr als halbiert. Nicht ganz so deutlich sank die Gesamtzahl der Kriege und bewaffneten Konflikte, die 1993 erstmals mit 63 erfasst wurde, auf nunmehr 34. Dieser Rückgang ist trotz einiger Schwankungen und zwischenzeitlicher Wiederanstiege insbesondere in den Jahren 1997 und 2005 vergleichsweise kontinuierlich verlaufen.
‘Kriege und bewaffnete Konflikte 2009′ weiterlesen
Vorgelegt von der Fachgruppe „Rüstungsexporte“ der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE), Bonn/Berlin 2009 Redaktion: Gertrud Casel / Tim Kuschnerus Bonn/Berlin, Dezember 2009
Die Gemeinsame Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) legt zum dreizehnten Mal seit 1997 einen Rüstungsexportbericht vor. Der Bericht wird von der GKKE-Fachgruppe „Rüstungsexporte“ erstellt. Ihr gehören Fachleute wissenschaftlicher Einrichtungen, der kirchlichen Friedensund Entwicklungszusammenarbeit sowie aus Nichtregierungsorganisationen an. Der Bericht stellt öffentlich verfügbare Informationen über die deutschen Ausfuhren von Kriegswaffen und Rüstungsgütern des Vorjahres (2008) bzw. deren Genehmigungen zusammen und bewertet sie im Zusammenhang der Friedens- und Entwicklungspolitik. Der Bericht dient dem Dialog mit den Trägern politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Verantwortung und fördert den öffentlichen Diskurs über diesen Politikgegenstand.
‘Rüstungsexportbericht 2009 der GKKE’ weiterlesen