Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für die Kategorie 'Aktuelles' Seite 2 von 36



Lehrveranstaltung an der HS Esslingen

hses_200.jpgVom  24.-26.11.2011 fand im Geog-Zundel-Haus in Tübingen eine Lehrveranstaltung der Hochschule Esslingen statt. Im Rahmen des Bachelor Studiengangs Bildung und Erziehung in der Kindheit nahmen 16 Studierende an dem Seminar Friedenserziehung und Gewaltprävention statt, das von Günther Gugel (ift) angeboten wurde.

 

Workshop Gewaltprävention

mettelberg.jpgDie Jugendfeuerwehr Rems-Murr führte am 18. und 19. 11.2011 eine Jugendleiterweiterbildung durch.  Im Freizeit- und Schulungsheim Mettelberg (Kreisjugendring Rems-Murr) kamen ca. 40 Jugendleiterinnen und Jugendleiter zusammen um sich mit dem Thema Gewaltprävention zu beschäftigen. Amos Heuss (ift) gestaltete in diesem Rahmen einen vierstündigen Workshop zu den Bereichen Streitkultur und Interkulturelles Lernen. Das Seminar war zugleich Teil des Hans-Götzelmann-Preis für Streitkultur 2010 ( Altersstufe 14-21 Jahre), mit dem die Jugendfeuerwehr Rems-Murr für ihr Projekt Gewalt ist keine Lösung 2010 ausgezeichnet worden war.

Gewaltprävention in der Schule

gp_muenchen.jpgDer Arbeitskreis Gewaltprävention an Schulen, veranstaltete in Kooperation mit der Landeshauptstadt München am 16.11.2011 einen Fachtag über Gewaltprävention. Über 130 Expertinnen und Experten trafen sich in der Stiftungsfachhochschule München. Günther Gugel (ift)  hielt den Eröffnungsvortrag über Verständnis, Stand und Perspektiven von schulischer Gewaltprävention.

In Stuttgart fand vom 14.-15.11.2011 das zweite Modul der Qualifizierung von 120 Präventionsbeauftragten statt, die vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport durchgeführt wird.  Diese Qualifizierung ist Teil der  Einführung von Gewaltprävention an allen Schulen in Baden-Württemberg, die der Landtag in Folge des Amoklaufes von Winnenden 2009 beschlossen hat. Günther Gugel (ift) führte bei dieser Veranstaltung in Grundlagen und Grundfragen der Gewaltprävention ein.

Wir trauern um Volker Rittberger

rittberger_200.jpgDie Förderung der Friedenspädagogik ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunft eines gemeinsamen Lebens in Frieden und Demokratie.  Volker Rittberger

Mit Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Volker Rittberger, der am 14.11.2011 verstarb.

Als Gründungsmitglied des Instituts für Friedenspädagogik hat Volker Rittberger seit 1976 unsere Arbeit mit weitsichtigem Rat und unterstützender Tat begleitet. Die enge Zusammenarbeit des Instituts mit der Berghof Foundation war ihm ein besonderes Anliegen. Der Frieden hat einen wichtigen Promotor verloren.

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., Vorstand, Geschäftsführung, MitarbeiterInnen

Berghof Foundation Berlin, Gesellschafter, Geschäftsführung, MitarbeiterInnen, Stiftungsrat

Schwäbisches Tagblatt zum Tod von Volker Rittberger: st_16_11_rittberger_s.pdf

Geschichte der Friedenspaedagogik

Friedenspädagogik in Zeiten des Kalten Krieges (1945-1989): Herausforderungen, Entwicklungen, Erfahrungen. So lautete der Titel eines Vortrages von Uli Jäger (ift), gehalten auf der Jahrestagung 2011 des Arbeitskreises Historische Friedensforschung. Anfang November trafen sich in Oer-Erkenschwiek rund 30 ExpertInnen um sich gemeinsam mit dem Thema Erziehung zum Krieg. Erziehung zum Frieden. Friedenspädagogik im 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der Tagung werden 2012 in einem Tagungsband veröffentlicht.

Thesen zum Vortrag: afk_vortrag_friedenspaedagogik.pdf

Programm Jahrestagung: www.akhf.de

Peace Counts in Kabul

pc_afg_1.jpgAm 8. Oktober 2011 wurde die Ausstellung Peace Counts: Die Erfolge der Friedensmacher, im Goethe Institut, Kabul von Sultan Omar, stellvertretender Minister für Information und Kultur feierlich eröffnet. An einem anschließenden einwöchigen Fortbildungsprogramm nahmen u.a. Lektoren der fünf Lehrerausbildungsinstitute (Teacher Training Colleges, TTCs) der Provinzen Balkh, Badakhshan, Kunduz, Sar-e-Pul und Takhar teil. Das Trainingsprogramm wurde von Cornelia Brinkmann (Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.) und Tilman Wörtz (Zeitenspiegel Reportagen) durchgeführt.

Die Peace Counts-Ausstellung wurde für die Präsentation in Afghanistan in Dari übersetzt und in Kabul produziert. Sie wird in den kommenden Monaten als Wanderausstellung im Rahmen der Lehrerbildung in den fünf Nordprovinzen eingesetzt und in Verbindung mit einem pädagogischen Begleitprogramm gezeigt. Weitere Anfragen liegen von der Universität und der Mediothek, beide Kabul vor.

Neben dem Goethe-Institut war das Grundbildungsvorhaben der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Afghanistan Hauptveranstalter dieser (achten) Station von Peace Counts on Tour.

The Tottenham riots - working paper

totten_200.jpgAnalysing the Tottenham riots of August 2011 is complicated: the sensationalism of newspaper reporting results in speculation, and there has not yet been sufficient time for the publication of more reliable analytical studies1. Statements from politicians seem to a large degree to have been used for political purposes, either to enforce the notion of a broken society full of criminals who riot for a good time, or to deplore the Coalition spending cuts. I will here consider what appear to be the main analytical narratives concerning the riots. Having lived in Tottenham from the age of 7 until 18, I will occasionally add my own opinion, but will indicate this clearly.

Naomi Wright: Does inexcusable mean incomprehensible? Another look at the Tottenham riots. Tuebingen 2011. Working paper.

 Working paper: tottenham_riots.pdf

ift bei Fachtagung zur Mobbingprävention

mobbingkongress_200.jpgUnter dem Titel Mobbingfreie Schule - und dann? fand am 28.10.2011 in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen eine Fachtagung zur Mobbingprävention statt. Seit zwei Jahren läuft in Baden-Württemberg an Schulen ein landesweites Programm zur Mobbingprävention. Auf dieser Tagung wurden eine Zwischenbilanz und weiterführende Konzepte vorgestellt. Das ift war mit einem Informationsstand vertreten, der großen Zuspruch fand.

Didaktisches Handbuch 2: Interkulturelles Lernen

hbii_triplev_200.jpgGünther Gugel: Didaktisches Handbuch 2: Interkulturelles Lernen, Konfliktbearbeitung, Medien und Gewalt. Tübingen 2011, 96 S., DIN A4

Dieses Handbuch wurde im Rahmen des Projektes Triple V: Values vs. Violence entwickelt. Triple V arbeitet an zentralen Fragen des Lebens und Zusammenlebens. Es regt die Auseinandersetzung mit Werten an und möchte zu wertebezogenem Handeln ermutigen und befähigen. Das erste Handbuch hat hier grundlegende Informationen und Lernmodelle bereitgestellt. (1)

Dieses zweite didaktische Handbuch, das in deutsch, englisch und ungarisch erscheint greift drei weitere, für Wertekommunikation zentrale Themenbereiche auf: interkulturelles Lernen, Konfliktbearbeitung sowie Medien und Gewalt. Alle drei Bereiche berühren das Thema Werte im Kern, da sowohl beim interkulturellen Lernen als auch in der Austragung von Konflikten sowie in Form und Inhalt von Medien permanent Werte sichtbar und (bewusst oder unbewusst) transportiert werden. Alle drei Bereiche sind nicht nur kognitive Lernthemen sondern sie berühren stärker als die meisten anderen Themen im Kern die Gefühlswelt von Menschen.

Dieses Praxishandbuch hat zwei Funktionen: es dient zum einen der Qualifizierung der Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und ist zugleich eine Grundlage für deren Weiterarbeit in und mit Gruppen und Schulklassen. Es unterstützt diese Arbeit durch Basistexte sowie konkrete methodisch-didaktische Materialien und Medien. Triple V ist ein internationales Kooperationsprojekt des Kreisjugendrings Rems Murr e.V. und des Instituts für Friedenspädagogik Tübingen e.V. mit Partnern aus Ungarn, Nordirland, England und Schottland

Deutsche Fassung des Handbuches 2 als PDF: hb_ii_d.pdf

Englische Fassung des Handbuches 2 als PDF: hb_ii_englisch_h.pdf

Ungarische Fassung des Handbuches 2 als PDF: hb_ii_ungarisch.pdf

(1) Das Didaktisches Handbuch I: Werte leben. Tübingen 2011 finden Sie hier.

 

Value Communicators Training Level II

vc2_200.jpgZum zweiten Mal trafen sich vom 10. - 14. Oktober im Georg-Zundel-Haus die Value Communicators aus dem Projekt Triple V (Values vs. Violence). Das  ift übernimmt im Projekt die Rolle der pädagogischen und konzeptionellen Begleitung. Die Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus Ungarn, Nordirland, England, Schottland und Deutschland verfolgen den Ansatz der Wertekommunikation, das ift erstellt didaktische Materialien zu diesem Ansatz und entwickelt Methoden, wie das Thema “Werte” in der pädagogischen Arbeit aufgegriffen und umgesetzt werden kann.

Eine Woche lang haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem EU-Projekt gemeinsam mit Nadine Ritzi und Amos Heuss (ift) mit den Themen Interkulturalität, Diversität, Inklusion, Konflikt und Gewalt in Medien beschäftigt. Sie werden nun in ihrer pädagogischen Arbeit vor Ort selbst Qualifizierungstrainings für Lehrkräfte und PädagogInnen anbieten und in der direkten Arbeit mit Jugendlichen die Methoden und Materialien anwenden. Dabei stehen sie in einem engem gegenseitigen Austausch über Erfahrungen und Herausforderungen in ihrer jeweiligen Praxis. Das nächste Treffen wird im Februar 2012 in Schottland stattfinden.

Gurjit Gill, ein Polizeiausbilder aus London, fasst seinen Eindruck über den Workshop wie folgt zusammen: “The week was very helpful and we look forward to implementing the new additions to the Triple V Project.”



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