Nach dem Amoklauf in Winnenden, am 11.3.2009 wurde vom Landtag von Baden-Würrtemberg ein Sonderausschuss “Konsequenzen aus dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen – Jugendgefährdung und Jugendgewalt” eingesetzt. Dieser Ausschuss legte nun seinen Abschlussbericht vor.Der Sonderausschuss gelangte während seiner Arbeit zu der Erkenntnis, dass einzelne isolierte Maßnahmen nicht ausreichend sein können, sondern dass tief greifende Präventionsmaßnahmen erforderlich sind. Im Kern steht die Erkenntnis, dass ein enges Miteinander von Schulen, Eltern und Gesellschaft notwendig ist, damit an den Schulen des Landes eine Kultur des Vertrauens der Anerkennung und des Zuhörens gelebt werden kann.
Pressemitteilung als PDF-Dokument: pm-14-rs.pdf
Bericht der Expertenkreises Amok vom 29.9.2009.
Fair Play for Fair Life. Aktionszeitung zur Fußballweltmeisterschaft 2010.
Bunt, frech, jugendgerecht – so ist die neue Ausgabe der Aktionszeitung „Fair play for Fair Life“, die „Brot für die Welt“ veröffentlicht hat. Die Aktionszeitung bietet spannende und kritische Informationen über die Austragungsorte der Weltmeisterschaft und berichtet darüber, wie Jugendliche in Südafrika leben. Kurze Reportagen und Interviews geben Einblicke in faszinierende Projekte.
Brot für die Welt (Hrsg).: Fair Play for Fair Life. Aktionszeitung zur Fußballweltmeisterschaft 2010. Konzeption: Uli Jäger, Institut für Friedenspädagogik. Kostenlos (auch in größerer Stückzahl). Berliner Format, 315×470, 16 Seiten, farbig, kostenlos.
Hier können Sie die Aktionszeitung kostenlos beziehen.
Lernzirkel Südafrika. Globales Lernen anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010.
Der Lernzirkel Südafrika besteht aus sechs Modulen, die auch unabhängig voneinander im Unterricht umgesetzt werden können. Jedes Modul enthält vielfältige Textdokumente, Karten, Schaubilder und Videosequenzen und bietet unterschiedliche Methoden an, um sich unter Aspekten des Globalen Lernens mit dem Land, seinen Jugendlichen und der Rolle des Fußballs auseinanderzusetzen.
Uli Jäger / Nadine Heptner: Lernzirkel Südafrika. Tübingen / Ostfildern 2010, 64 Seiten, vierfarbig, broschiert, DVD beiliegend. Schutzgebühr: 10,00 Euro.
Hier können Sie den Lernzirkel bestellen.
Am 5./6. März 2010 startet in Winnenden das Modellprojekt Lebenslinien. Das Institut für Friedenspädagogik hat dieses Projekt mit entwickelt, berät und begleitet es und engagiert sich im Bereich der Qualifizierung und Materialentwicklung.Lebenslinien ist ein Projekt zur Gewaltprävention. Gemeinsam mit Jugendlichen und Erwachsenen wird dem Thema Gewalt als Phänomen begegnet, das alle betrifft und sich nicht nur an Einzelfällen festmacht. „Lebenslinien“ fußt auf vier Säulen, die sich mit den Begriffen kapieren, koordinieren, informieren und ausprobieren beschreiben lassen.
‘Projekt Lebenslinien startet’ weiterlesen
15 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter des staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschulen) Freudenstadt besuchten am 26.2.2010 das ift.
Neben einer Einführung in die Grundlagen von Friedenspädagogik stellte Günther Gugel Prinzipien der Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention im Kontext von Schulen vor.
Das Institut für Friedenspädagogik sucht ab sofort eine studentische Hilfkraft. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Mitarbeit in Organisation und Verwaltung (Versand, Bibliothek) sowie die Mitarbeit bei der Betreuung des Internetangebotes und bei der Erstellung von audio-visuellen Medien. Erwartet werden gute Kenntnisse im Umgang mit CMS und EDV.
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bitte an das ift: kontakt@friedenspädagogik.de
Joe Doherty, ehemalige IRA-Kämpfer aus Nordirland stellte sich bei der Eröffnung der Ausstellung Peace Counts in Schorndorf, am 22.2.2010 dem Gespräch mit Uli Reinhard (Agentur Zeitenspiegel). Seine Offenheit und der ehrliche Umgang mit seiner Vergangenheit beeindruckten die über 100 Gäste in der Galerie für Kunst und Technik.
Joe Doherty wird bis Donnerstag noch eine Reihe von Schulen besuchen u.a. die Waldorfschule in Engelberg, das Burg-Gymnasium in Schorndorf, das Limes-Gymnasium in Welzheim und das Remstal-Gymasium in Weinstadt. Harald Podlech (ift) führt jeweils in die Veranstaltungen ein. Joe Doherty befindet sich im Rahmen der Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher in Schorndorf (22.2.-19.3.2010).
Ausstellung und pädagogisches Begleitprogramm werden veranstaltet vom Kreishaus der Jugendarbeit Rems-Murr in Zusammenarbeit mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und Peace Counts.
Zur Reportage: Zwei Ex-Terroristen und der kalte Frieden.
Peace Counts School in Schorndorf
Rüdiger Blumör, Leiter des Sektorvorhabens Bildung und Konflikt der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), hielt im Georg-Zundel-Haus einen Vortrag zum Thema Bildung und Konfliktbearbeitung in der Entwicklungszusammenarbeit.
Der Vortrag fand im Rahmen des Hauptseminars Friedenspädagogik in Konflikt- und Kriegsregionen statt. Außerdem standen Arbeitsgespräche mit dem ift auf dem Besuchsprogramm.
Max! ist ein interaktives Szenario mit Theater-Szenen zum Thema prosoziales Verhalten in Konfliktsituationen.
Die Sensibilisierung für prosoziales Verhalten in Konfliktsituationen ist ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention. Eine solche Sensibilisierung soll mit Max! erreicht werden. Max! wurde vom Institut für Friedenspädagogik e.V. als ein innovatives und handlungsorientiertes, didaktisches Konzept zur Gewaltprävention entwickelt. Das Szenario beruht auf interaktiven Schauspielszenen und ergänzenden didaktischen Materialien.
Max! online können Sie hier aufrufen: www.max.friedenspaedagogik.de ‘Max! online’ weiterlesen
Uli Jäger (Red.): Peace Counts on Tour. Zwischenbilanz anlässlich der Verleihung des Peter-Becker-Preises für Friedens- und Konfliktforschung 2009. Tübingen 2010, 76 S., vierfarbig.
Ende des Jahres 2009 konnte das Peace Counts on Tour Team auf Erfahrungen mit sieben Stationen zurückblicken: Sri Lanka, Mazedonien, Côte d‘Ivoire, Philippinen, Russland, Indien, Kolumbien. Konzipiert als ein project in process wurde von Station zu Station hinzu gelernt. Materialien mussten angepasst, Abläufe geändert und neue Workshopformate entwickelt werden. Ermutigt durch die über alle Stationen hinweg festzustellenden positiven Rückmeldungen der Partner vor Ort und aufgrund der überwältigenden Zustimmung vieler TeilnehmerInnen der Workshops sind auch für die kommenden Jahre weitere Stationen geplant.
‘Peace Counts on Tour Zwischenbilanz’ weiterlesen