Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Autoren-Archiv für Monica Davis

Jugend und Gewalt: neue Ausgabe Zeitschrift Global Lernen

globales_lernen.gifDie Zeitschrift Global Lernen ist für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufen gemacht und erscheint drei mal pro Jahr.Inhalt der neuen Ausgabe Jugend und Gewalt:PraxisS. 3 Im Angesicht der GewaltS. 4 Jugend – Gewalt – KolumbienInfosS. 5 Jugend zwischen Krieg und FriedenS. 6 Jugend und GewaltS. 7 Jugendgewalt weltweitS. 8 Aufwachsen mit GewaltS. 9 FriedensgemeindenKonkretS. 10 „Red Juvenil“ in KolumbienNachrichtenS. 11 Jahrestagung in BerlinHerausgegeben von: Brot für die Welt in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Pädagogik und der Schulprojektstelle Globales Lernen.Die bisher erschienenen Ausgaben von GLOBAL LERNEN im PDF-Format (Umfang, jeweils 12 Seiten, DIN A4) zum Download.  Die Zeitschrift GLOBAL LERNENkann kostenlos bezogen werden bei:Schulprojektstelle Globales Lernen,Büro Stuttgart, “Brot für die Welt”Stafflenbergstr. 76, 70184 StuttgartTel.: 0711/2159-0oder beim:Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.Corrensstr. 12, 72076 TübingenTel.: 07071/920510E-Mail: kontakt@friedenspaedagogik.de Online bestellen

Peace Counts on Tour Bericht

peacecountscotedivoire.gifEin neuer Bericht über Peace Counts on Tour in Côte d’Ivoire steht zum herunterladen bereit. Peace Counts on Tour war mit der Ausstellung „Peace Builders around the world / Les faiseurs de Paix“ vom 11. bis 25. März 2008 zu Gast in Côte d’Ivoire. Das afrikanische Land war nach den Aufenthalten in Sri Lanka und Mazedonien (2007) die dritte Station für Peace Counts on Tour. Elke Begander (ift) sowie Tilman Wörtz und Lukas Coch (Agentur Zeitenspiegel) leiteten Workshops u.a. mit Journalisten, Lehrern und Schülern. Partner vor Ort war das Goethe-Institut Abidjan. Das Projekt Peace Counts on Tour wird gefördert vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und vom Auswärtigen Amt.

Der Côte d’Ivoire Bericht herunterladen.

Mehr Informationen über Peace Counts on Tour finden Sie hier.

Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2008

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Der Gustav-Heinemann-Friedenspreis wurde gestiftet, um Kinder- und Jugendbücher auszeichnen zu können, die in besonderer Weise geeignet sind, Kindern und Jugendlichen die Idee eines von Toleranz und Zivilcourage geprägten friedlichen Zusammenlebens zu vermitteln.

Kinder und Jugendliche wollen wissen, wollen lesen. Am besten Geschichten. Am liebsten mit Helden und Heldinnen - Vorbilder, mit denen sie sich identifizieren können.

Was bedeutet Toleranz? Wie sieht es mit Mut und Zivilcourage aus?

Seit 1983 fördert und betreut die Landeszentrale jährlich den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Eine unabhängige Jury kürt die Preisträgerinnen und Preisträger.

Der Preis erinnert an den ehemaligen Bundespräsidenten Dr. Gustav W. Heinemann. Er gab der Friedensforschung- und erziehung besondere Impulse.

Nominierungen für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2008:

  • Ally Kennen. Beast. Aus dem Englischen von Katharina Orgaß und Gerald Jung. Gerstenberg Verlag, 2007. Hardcover, 229 Seiten, 14,90€. Empfohlen: ab 13 Jahre
  • Digne M. Marcovicz. Massel - Letzte Zeugen. Mitarbeit: Notker Schweikhart. Carl Hanser Verlag, 2007. Kartoniert, 384 Seiten, 24,90€. Empfohlen: ab 14 Jahre
  • Jenny Robson. All for Love. Aus dem Englischen von Jutta Himmelreich. Peter Hammer Verlag, 2007. Hardcover, 168 Seiten, 13,00€. Empfohlen: ab 14 Jahre

Hier finden Sie die Nominierungen für den Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2007.

Link zur Webseite des Gustav-Heinemann-Friedenspreises.

SIPRI Yearbook Summary 2008 (englisch)

sipri-jahrbuch.gifDie vorliegenden Broschüre enthält eine kurze Zusammenfassung der Analysen, Fakten und Daten aus dem SIPRI Yearbook 2008: Armaments, Disarmament and International Security. Das SIPRI Jahrbuch wird seit 1969 herausgegeben. Es enthält objektive Daten und neueste Analysen, die von SIPRI Mitarbeitern und anderen Experten zu allen wichtigen Aspekten der Rüstungskontrolle, des Friedens und der Sicherheit zusammengestellt wurden. Mehr Informationen zum Jahrbuch erhalten Sie unter http://www.sipri.org

Eine deutsche Version dieser Zusammenfassung wird vom ift vorbereitet und wird in den nächsten Monaten erscheinen.

Das SIPRI Yearbook Summary 2008 (englisch) als PDF-Datei.

Die deutschen Kurzfassungen der SIPRI Jahrbücher finden Sie hier.

Sommerakademie die Kunst der Konfliktbearbeitung

iccp.jpgInternationale Sommerakademie: Die Kunst der Konfliktbearbeitung

13. - 17. Juli 2008, Bern

IICP - The Art of Peace, Institute for Integrative Conflict Transformation and Peacebuilding

Günther Gugel und Uli Jäger, Geschäftsführer des ifts werden einen Workshop bei der IICP Internationalen Sommerakademie zum Thema “Konfliktbearbeitung in der Friedenspädagogik: Ansätze, Erfahrungen, Materialien” leiten. Weitere eingeladene Experten im Feld Konfliktbearbeitung sind u.a.: Dr. Johan Galtung, Professor für Friedensforschung und Gründer der TRANSCEND Stiftung, und Dr. Norbert Ropers, Geschäftsführer des Berghof Forschungszentrums für konstruktive Konfliktbearbeitung, Berlin.

Konflikte als unvermeidbare Begleiterscheinung des soziokulturellen und strukturellen Wandels sind Ausdruck von Wiedersprüchen zwischen unterschiedlichen, doch voneinander abhängigen Parteien bezüglich ihrer Bedürfnisse, Interessen und Wertvorstellungen. Mit einer Verortung zum aktuellen Stand sowie mit Vorträgen und Workshops zu vielfältigen Verfahrenstheorien und Praxisfeldern ermöglicht die fünftägige interdisziplinäre Sommerakademie Gelegenheiten für Vernetzungen und Zugänge zu konstruktiven und kreativen Konfliktbearbeitungen. http://www.iicp.ch

Fußball-Lernen-Global Festival mit allen Projektschulen

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Endlich ist es so weit: vom 19. bis 21. September 2008 treffen sich alle Fußball-Lernen-Global Projekt-Schulen zum 1. Fußball-Lernen-Global Festival an der Erich-Kästner-Hauptschule in der Nähe von Stuttgart.

Dabei steht nicht der sportliche Wettkampf im Vordergrund, sondern das gemeinsame Erleben.

In Interaktionsspielen und beim Ausführen verschiedener Aufgaben in gemischten Gruppen lernen sich die SchülerInnen aus allen Schulen schon vor dem „Straßenfußball für Toleranz“-Turnier näher kennen. Beim Turnier spielen sie auch nicht in ihren Schulteams, sondern bilden gemischte Teams aus verschiedenen Schulen. So wird das Turnier zu einem Gemeinschaftserlebnis im Rahmen von “Fußball-Lernen-Global”. Neben dem Spiel tauschen sich die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer in verschiedenen Workshops darüber aus, wie sie an ihren Schulen „Straßenfußball für Toleranz“ mit verschiedenen Lerninhalten (wie soziales, interkulturelles, globales Lernen, Kompetenz-vermittlung, Regellernen usw.) verknüpfen und stellen ihre Projekte vor.

Das Projekt „Fußball–Lernen–Global“ hat 2007 seine Arbeit aufgenommen. Es wird gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Umgesetzt wird es in der Trägerschaft von streetfootballworld GmbH, dem weltweiten Netzwerk (Kompetenzzentrum) für Straßenfußball. Die Projektleitung hat KICKFAIR e.V.. Kooperationspartner ist das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.. „Fußball–Lernen–Global“ knüpft an vielfältige Erfahrungen an, unter anderem an das erfolgreich durchgeführte Projekt „WM Schulen - Fair Play for Fair Life“ (2004 - 2006).

Mehr über Fußball-Lernen-Global finden Sie hier.

www.fussball-lernen-global.org

Ein erfolgreiches Projekt auf den Philippinen: Peace Counts on Tour

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„Peace Counts on Tour“ auf den Philippinen erfolgreich abgeschlossen: Über 2.000 BesucherInnen wollten die Ausstellung „Peacebuilders Around the World” sehen, rund 200 Personen nahmen an den begleitenden Workshops für Friedenspädagogik und –journalismus teil. Die Tour fand vom 22. Mai bis zum 1. Juni 2008 statt, Veranstaltungsort war das neu eröffnete Museo Dabawenyo in Davao City, Mindanao.

Im Zentrum der Diskussionen stand die gemeinsame Suche nach Wegen aus der Gewalt und nach Möglichkeiten konstruktiver Konfliktbearbeitung. Die Arbeit in den Workshops fand unter dem Eindruck anhaltender Gewalt und wachsender Spannungen in der Konfliktregion statt.

Die Tour wird vom Institut für Friedenspädagogik gemeinsam mit dem Journalistennetzwerk Peace Counts organisiert und durchgeführt. Partner der aktuellen Tour war „Brot für die Welt“ und deren verschiedene lokale Partnerorganisationen auf den Philippinen. „Peace Counts on Tour” wird gefördert vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und vom Auswärtigen Amt.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

Hier finden Sie Fotos von der Veranstaltung.

Mehrere Informationen über Peace Counts on Tour finden Sie hier.

Peace Counts on Tour auf den Philippinen

philippinen-peace-counts.jpgFriedenspädagogik auf den Philippinen: Das Institut für Friedenspädagogik setzt im Rahmen des Projektes „Peace Counts on Tour“ seine Arbeit in Konflikt- und Krisenregionen fort. Ziel ist Mindanao, die südlichste der drei großen philippinischen Inseln.

Nach erfolgreicher Durchführung des Projektes in Sri Lanka (2007), Mazedonien (2007) und Côte d’Ivoire (2008) sind die Philippinen die vierte Station für „Peace Counts on Tour“. Jasna Bastic und Monica Davis (ift) sowie Tilman Wörtz (Zeitenspiegel) und Paul Hahn (laif) werden vom 22. Mai bis 1. Juni 2008 in Davao City die Ausstellung „Peace Builders around the world” betreuen und friedenspädagogische Workshops u.a. mit Journalisten, Lehrern und Schülern leiten. Partner ist die Aktion „Brot für die Welt“ sowie deren verschiedene lokale Partnerorganisationen.

Das Projekt „Peace Counts on Tour“ wird gefördert vom Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und vom Auswärtigen Amt.

Weitere Informationen über Peace Counts on Tour finden Sie hier.

Englische Informationen über Peace Counts on Tour finden Sie hier.

Pressemitteilung: Vergabe des Jugendpreises für Streitkultur 2008

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MIT BOXEN, THEATER UND SCHULKULTUR GEGEN GEWALT, VERGABE DES JUGENDPREISES FÜR STREITKULTUR 2008

Tübingen, 5. Mai 2008:

Mit fairem Boxen, einer konfliktorientierten Theaterinszenierung und Demokratie an der Schule zeigen die diesjährigen Preisträger des Jugendpreises der Berghof Stiftung für Konfliktforschung vorbildlich, wie Kinder und Jugendliche Streitkultur leben und Zeichen gegen Gewalt setzen.

„Hart aber fair“ heißt das Motto des Box-Club Nordend e.V., der im Jahr 2004 gegründet wurde. Heute besuchen zwischen 60-70 Jugendliche regelmäßig die Trainings. Dort geht es nicht in erster Linie um sportliche Fitness und Erfolge, sondern vor allem um Wege aus der Gewalt und um die Vermittlung von Konfliktfähigkeit. Boxen als Einstieg in Streitkultur erscheint deshalb nur auf den ersten Blick paradox. Durch die gemeinsame Erfahrung von Respekt und Fair Play und durch klare Regeln lernen die jungen Leute erfolgreich, Konflikte im Alltag verbal anstatt mit Gewalt zu lösen.

OPFERPOPP ist der Titel eines unkonventionellen Theaterprojektes mit jugendlichen Laiendarstellern, das vom Thalia Theater Halle konzipiert und realisiert wurde. Im Mittelpunkt des Stücks stehen jugendliche Außenseiter, die als „schwierig“ gelten, und angeblich keine Werte oder moralischen Normen haben. Die Gruppe der Schauspielerinnen und Schauspieler ist heterogen. Unterschiedliche Bildungsniveaus, soziale Herkunft und Szenenzugehörigkeit treffen aufeinander. In einem konfliktreichen Prozess werden Skepsis und Vorurteile abgebaut. Die Jugendlichen entwickeln Konfliktlösungsstrategien und lernen Spannungen auszuhalten. Vierzehn umjubelte Aufführungen sind der sichtbare Erfolg.

„Partizipation und Verantwortung“ lautet das Leitbild an der 2001 gegründeten Grundschule Süd Landau. Von Anfang an war es dem Kollegium ein Anliegen, Demokratie, Menschenwürde und soziales, respektvolles Zusammenleben zu fördern. Durch das Ausprobieren verschiedener Ideen hat sich an der Grundschule Süd eine beispielhafte demokratische Schulkultur etabliert. Klassenrat, Abgeordnetenversammlungen und Kinderrechtsprojekte gehören zum Alltag der Schule.

Der Preis ist insgesamt mit 5.000.– EUR dotiert. Die Preisverleihung findet am 25. Oktober 2008 im Rahmen einer „Jugend-Gala für Streitkultur“ in Tübingen statt (Landestheater Tübingen, Großer Saal. Beginn: 19.00 Uhr; in Zusammenarbeit mit dem Dachverband der Jugendgemeinderäte Baden-Württemberg und dem Jugendgemeinderat der Stadt Tübingen).

Mehrere Informationen über den Hans-Götzelmann-Preis finden Sie hier.

presse_goetzelmann_preis.pdf

1. Preisträger des Hans-Götzelmann-Preises: Box-Club Nordend e.V.

Box-Club Nordend e.V.

1. Preis, Altersgruppe 14 bis 21 Jahre
Preis: 2.500,00 EUR

Streitkultur durch Boxtraining

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„Hart aber fair“ heißt das Motto des Box-Club Nordend e.V., der im Jahr 2004 gegründet wurde. Heute besuchen zwischen 60-70 Jugendliche regelmäßig die Trainings. Dort geht es nicht in erster Linie um sportliche Fitness und Erfolge, sondern vor allem um Wege aus der Gewalt und um die Vermittlung von Konfliktfähigkeit.

Das ungewöhnliche Sportangebot nehmen hauptsächlich männliche Jugendliche im Alter von 12 bis 22 Jahren wahr. Doch auch Mädchen können jeder Zeit mittrainieren und sie nutzen diese Möglichkeit immer häufiger. Die meisten Teilnehmer haben einen Migrationshintergrund und viele waren noch nie Mitglied in einem Verein. Fast alle dieser Jugendlichen haben Erfahrung mit körperlicher Gewalt – sei es als Täter oder sei es als Opfer. Doch die Trainings stehen für alle Interessierten offen. Durch eine größtmögliche Heterogenität der Gruppen sollen Toleranz und Verständnis für andere gefördert werden. Ein respektvoller Umgang wird von den Sozialarbeitern und Trainern – viele arbeiten ehrenamtlich mit – konsequent vorgelebt. Herkunft, Religion und Alter sind im Box-Club gleichgültig. Jeder ist wichtig und wird ernst genommen. Voraussetzung ist die Bereitschaft, regelmäßig am Training teilzunehmen. Wer nicht kommen kann, muss sich vorher abmelden; wer Gewalt im Alltag anwendet, wird sofort aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Gezielte Partnerarbeit während der Übungen lehrt Kooperation, Hilfsbereitschaft und Rücksicht auf Schwächere. Durch die gemeinsame Erfahrung von Respekt und Fair Play und durch die klaren Regeln lernen die jungen Leute Konflikte im Alltag verbal anstatt mit Gewalt zu lösen.

Mehrere Informationen über den Hans-Götzelmann-Preis finden Sie hier.

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