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Deutsche Zustände 2011

deutsche_zustaende.jpgRassismus und die Abwertung von Obdachlosen sind nach einer bis dato leicht rückläufigen Entwicklung in der deutschen Bevölkerung von 2010 auf 2011 signifikant angestiegen. Dies ist eines der Ergebnisse der Langzeitstudie Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland. Diese Studie untersucht seit 2002 mit 10jähriger Laufzeit die Ausmaße, Entwicklungen und Ursachen von Vorurteilen gegenüber unterschiedlichen Adressatengruppen. Es geht um die Abwertung von Menschen aufgrund von ethnischen, kulturellen oder religiösen Merkmalen, der sexuellen Orientierung, des Geschlechts, einer körperlichen Einschränkung oder aus sozialen Gründen.

In der soeben veröffentlichten 10. Folge des jährlichen Reportes Deutsche Zustände werden einerseits Zeitverläufe der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit unter Berücksichtigung politischer Einstellungen und sozialer Lagen untersucht. Andererseits werden aktuelle Problemlagen und Mechanismen fokussiert, die mit Abwertung und Diskriminierung von schwachen Gruppen im Zusammenhang stehen.

Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung der Universität Bielefeld: Deutsche Zustände. Das entsicherte Jahrzehnt. Presseinformation zur Präsentation der Langzeituntersuchung. Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Berlin, 12.12.2011.

 Ausführliche Presseinformation als PDF: handout_fassung_montag_1212.pdf

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