Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für November 2011

Workshop Gewaltprävention

mettelberg.jpgDie Jugendfeuerwehr Rems-Murr führte am 18. und 19. 11.2011 eine Jugendleiterweiterbildung durch.  Im Freizeit- und Schulungsheim Mettelberg (Kreisjugendring Rems-Murr) kamen ca. 40 Jugendleiterinnen und Jugendleiter zusammen um sich mit dem Thema Gewaltprävention zu beschäftigen. Amos Heuss (ift) gestaltete in diesem Rahmen einen vierstündigen Workshop zu den Bereichen Streitkultur und Interkulturelles Lernen. Das Seminar war zugleich Teil des Hans-Götzelmann-Preis für Streitkultur 2010 ( Altersstufe 14-21 Jahre), mit dem die Jugendfeuerwehr Rems-Murr für ihr Projekt Gewalt ist keine Lösung 2010 ausgezeichnet worden war.

DVD:Kriminalprävention - was wirkt?

kp_cover_2001.jpgKriminalprävention: Was wirkt? Was wirkt nicht?, war das Thema des Studium Generale an der Universtität Tübingen  im Sommersemester 2011. Für die Organisation und Leitung waren Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner, Prof. Dr. Jörg Kinzig, und Prof. Dr. Rüdiger Wulf verantwortlich. Diese DVD-ROM dokumentiert alle Beiträge: Videosmitschnitte (10 Stunden), Präsentationen und Manuskripte.

Kriminalität wird bei den Bürgerinnen und Bürgern zunehmend als erhebliche Einschränkung der Lebensqualität empfunden und führt zu Verbrechensfurcht mit all ihren negativen Folgen. Daher wird - wie in anderen Bereichen auch - (mehr) Prävention gefordert. Dabei lauten die Kardinalfragen: Was wirkt? Was wirkt nicht? Und warum wirkt es (nicht)? Kriminalprävention ist heutzutage eine interdisziplinäre und gesamtgesellschaftlich zu lösende Aufgabe. Die Gastreferenten und die Tübinger Kriminologen befassen sich daher in dieser Vorlesungsreihe mit zentralen Feldern der Kriminalprävention, insbesondere Familie, Schule, Kommunen, Medien, Polizei und Justiz. Die Vorlesungsreihe beansprucht, eine Übersicht über die zentralen Fragen der Kriminalprävention zu vermitteln.

Hans-Jürgen Kerner / Jörg Kinzig / Rüdiger Wulf  (Hrsg.): Kriminalprävention: Was wirkt) Was wirkt nicht) Und warum (nicht)? Doppel-DVD-ROM. Tübingen 2011, 600 Min., 20,- Euro. (Bezug beim ift)

Cover der DVD: kp_cover_final.pdf

Bestellung beim ift

Gewaltprävention in der Schule

gp_muenchen.jpgDer Arbeitskreis Gewaltprävention an Schulen, veranstaltete in Kooperation mit der Landeshauptstadt München am 16.11.2011 einen Fachtag über Gewaltprävention. Über 130 Expertinnen und Experten trafen sich in der Stiftungsfachhochschule München. Günther Gugel (ift)  hielt den Eröffnungsvortrag über Verständnis, Stand und Perspektiven von schulischer Gewaltprävention.

In Stuttgart fand vom 14.-15.11.2011 das zweite Modul der Qualifizierung von 120 Präventionsbeauftragten statt, die vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport durchgeführt wird.  Diese Qualifizierung ist Teil der  Einführung von Gewaltprävention an allen Schulen in Baden-Württemberg, die der Landtag in Folge des Amoklaufes von Winnenden 2009 beschlossen hat. Günther Gugel (ift) führte bei dieser Veranstaltung in Grundlagen und Grundfragen der Gewaltprävention ein.

Wir trauern um Volker Rittberger

rittberger_200.jpgDie Förderung der Friedenspädagogik ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunft eines gemeinsamen Lebens in Frieden und Demokratie.  Volker Rittberger

Mit Trauer nehmen wir Abschied von Prof. Dr. Volker Rittberger, der am 14.11.2011 verstarb.

Als Gründungsmitglied des Instituts für Friedenspädagogik hat Volker Rittberger seit 1976 unsere Arbeit mit weitsichtigem Rat und unterstützender Tat begleitet. Die enge Zusammenarbeit des Instituts mit der Berghof Foundation war ihm ein besonderes Anliegen. Der Frieden hat einen wichtigen Promotor verloren.

Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V., Vorstand, Geschäftsführung, MitarbeiterInnen

Berghof Foundation Berlin, Gesellschafter, Geschäftsführung, MitarbeiterInnen, Stiftungsrat

Schwäbisches Tagblatt zum Tod von Volker Rittberger: st_16_11_rittberger_s.pdf

Geschichte der Friedenspaedagogik

Friedenspädagogik in Zeiten des Kalten Krieges (1945-1989): Herausforderungen, Entwicklungen, Erfahrungen. So lautete der Titel eines Vortrages von Uli Jäger (ift), gehalten auf der Jahrestagung 2011 des Arbeitskreises Historische Friedensforschung. Anfang November trafen sich in Oer-Erkenschwiek rund 30 ExpertInnen um sich gemeinsam mit dem Thema Erziehung zum Krieg. Erziehung zum Frieden. Friedenspädagogik im 20. Jahrhundert auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der Tagung werden 2012 in einem Tagungsband veröffentlicht.

Thesen zum Vortrag: afk_vortrag_friedenspaedagogik.pdf

Programm Jahrestagung: www.akhf.de

Peace Counts in Kabul

pc_afg_1.jpgAm 8. Oktober 2011 wurde die Ausstellung Peace Counts: Die Erfolge der Friedensmacher, im Goethe Institut, Kabul von Sultan Omar, stellvertretender Minister für Information und Kultur feierlich eröffnet. An einem anschließenden einwöchigen Fortbildungsprogramm nahmen u.a. Lektoren der fünf Lehrerausbildungsinstitute (Teacher Training Colleges, TTCs) der Provinzen Balkh, Badakhshan, Kunduz, Sar-e-Pul und Takhar teil. Das Trainingsprogramm wurde von Cornelia Brinkmann (Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.) und Tilman Wörtz (Zeitenspiegel Reportagen) durchgeführt.

Die Peace Counts-Ausstellung wurde für die Präsentation in Afghanistan in Dari übersetzt und in Kabul produziert. Sie wird in den kommenden Monaten als Wanderausstellung im Rahmen der Lehrerbildung in den fünf Nordprovinzen eingesetzt und in Verbindung mit einem pädagogischen Begleitprogramm gezeigt. Weitere Anfragen liegen von der Universität und der Mediothek, beide Kabul vor.

Neben dem Goethe-Institut war das Grundbildungsvorhaben der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Afghanistan Hauptveranstalter dieser (achten) Station von Peace Counts on Tour.

Radical Peace: People Refusing War

dai_200.jpgTalk with William T. Hathaway, Oldenburg. Thu, November 10, 8:15 p.m. at the d.a.i. Tübingen.

A new group of peace activists from the USA, Europe, Iraq and Afghanistan is resisting Barack Obama’s continuation of the militarist American foreign policy. They have moved beyond demonstrations and petitions into direct action, defying the government’s laws and impeding its ability to wage war. In Radical Peace: People Refusing War, Hathaway, a former Fulbright professor of American studies and a Special Forces combat veteran turned peace activist, traces their ideas and convictions and explains a peace activist’s way of life. Noam Chomsky described Radical Peace as a book that captures such complexities and depths of human existence, even apart from the immediate message.

In cooperation with the Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V.

Flyer:  dai_lecture_radical_peace_das_ende_der_kriege.pdf

The Tottenham riots - working paper

totten_200.jpgAnalysing the Tottenham riots of August 2011 is complicated: the sensationalism of newspaper reporting results in speculation, and there has not yet been sufficient time for the publication of more reliable analytical studies1. Statements from politicians seem to a large degree to have been used for political purposes, either to enforce the notion of a broken society full of criminals who riot for a good time, or to deplore the Coalition spending cuts. I will here consider what appear to be the main analytical narratives concerning the riots. Having lived in Tottenham from the age of 7 until 18, I will occasionally add my own opinion, but will indicate this clearly.

Naomi Wright: Does inexcusable mean incomprehensible? Another look at the Tottenham riots. Tuebingen 2011. Working paper.

 Working paper: tottenham_riots.pdf

ift bei Fachtagung zur Mobbingprävention

mobbingkongress_200.jpgUnter dem Titel Mobbingfreie Schule - und dann? fand am 28.10.2011 in der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen eine Fachtagung zur Mobbingprävention statt. Seit zwei Jahren läuft in Baden-Württemberg an Schulen ein landesweites Programm zur Mobbingprävention. Auf dieser Tagung wurden eine Zwischenbilanz und weiterführende Konzepte vorgestellt. Das ift war mit einem Informationsstand vertreten, der großen Zuspruch fand.



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