Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für Februar 2010

Lehramtanwärter besuchen ift

freudenstadt_p1160806.jpg15 Lehramtsanwärterinnen und -anwärter  des staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung (Grund- und Hauptschulen) Freudenstadt besuchten am 26.2.2010 das ift.

Neben einer Einführung in die Grundlagen von Friedenspädagogik stellte Günther Gugel Prinzipien der Konfliktbearbeitung und Gewaltprävention im Kontext von Schulen vor.

Joe Doherty über seinen Weg in die Gewalt

podcast-5_200.jpgDieser Podcast dokumentiert den Bericht des ehemaligen nordirischen Untergrundkämpfers Joe Doherty über seinen Weg in die Gewalt und wie er erkannte, dass Gewalt eine Sackgasse war. Joe Doherty sprach  im Rahmen der Ausstellungseröffnung Peace Counts in Schorndorf, am 22.2.2010.

Die Ausstellung wurde veranstaltet vom Kreishaus der Jugendarbeit Rems-Murr in Zusammenarbeit mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und Peace Counts.

Podcast zum Download: joe_2010.mp3

 Alle ift Podcasts.

Studentische Hilfskraft gesucht

ift_podcast-200.jpg Das Institut für Friedenspädagogik sucht ab sofort eine studentische Hilfkraft. Das Tätigkeitsfeld umfasst die Mitarbeit in Organisation und Verwaltung (Versand, Bibliothek) sowie die Mitarbeit bei der Betreuung des Internetangebotes und bei der Erstellung von audio-visuellen Medien. Erwartet werden gute Kenntnisse im Umgang mit CMS und EDV.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen bitte an das ift: kontakt@friedenspädagogik.de

Friedenserziehung in Post-Konfliktgesellschaften

bpb_jaeger_200.jpgSoeben wurde der Artikel von Uli Jäger über Bildungsarbeit und Friedenserziehung in Post-Konfliktgesellschaften im online-Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht.

Bildung und Erziehung haben in Post-Konfliktgesellschaften einen hohen Stellenwert. Sie helfen, Mauern und Feindbilder in den Köpfen zu überwinden, um aus Gewaltspiralen aussteigen zu können.

Wenn die Waffen schweigen, ist der Frieden noch längst nicht gewonnen. Große Herausforderungen sind zu bewältigen, damit auf dem Boden des prekären Friedens in Post-Konfliktgesellschaften nicht neue Gewalt entsteht. Die Neuausrichtung des formalen und nicht-formalen Bildungsbereichs zielt auf die Überwindung der Feindbilder und Mauern in den Köpfen. Gewaltverherrlichende, diskriminierende und die (Konflikt-)Geschichte einseitig darstellende Schulbücher müssen überarbeitet, neue Curricula entwickelt und Lehrpersonal ausgebildet werden.

 Den gesamten Beitrag können Sie hier lesen.

 

 

Joe Doherty in Schorndorf

joe_p1160784.jpgJoe Doherty, ehemalige IRA-Kämpfer aus Nordirland  stellte sich bei der Eröffnung der Ausstellung Peace Counts in Schorndorf, am 22.2.2010 dem Gespräch mit Uli Reinhard (Agentur Zeitenspiegel). Seine Offenheit und der ehrliche Umgang mit seiner Vergangenheit beeindruckten die über 100 Gäste in der Galerie für Kunst und Technik.

Joe Doherty wird bis Donnerstag noch eine Reihe von Schulen besuchen u.a. die Waldorfschule in Engelberg, das Burg-Gymnasium in Schorndorf, das Limes-Gymnasium in Welzheim und das Remstal-Gymasium in Weinstadt. Harald Podlech (ift) führt jeweils in die Veranstaltungen ein. Joe Doherty befindet sich im Rahmen der Ausstellung Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher in Schorndorf (22.2.-19.3.2010).

Ausstellung und pädagogisches Begleitprogramm werden veranstaltet vom Kreishaus der Jugendarbeit Rems-Murr in Zusammenarbeit mit dem  Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und Peace Counts.

Zur Reportage: Zwei Ex-Terroristen und der kalte Frieden.

Peace Counts School in Schorndorf 

Vortrag von Rüdiger Blumör (GTZ)

ruediger_200.jpgRüdiger Blumör, Leiter des Sektorvorhabens Bildung und Konflikt der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz), hielt im Georg-Zundel-Haus einen Vortrag zum Thema Bildung und Konfliktbearbeitung in der Entwicklungszusammenarbeit.

Der Vortrag fand im Rahmen des Hauptseminars Friedenspädagogik in Konflikt- und Kriegsregionen statt. Außerdem standen Arbeitsgespräche mit dem ift auf dem Besuchsprogramm.

Peace Counts School in Schorndorf

plakat-fertig.jpgVom 22. Februar bis zum 19. März wird die Ausstellung “Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher” in der Akademie für Kunst und Technik in 73614 Schorndorf, Arnoldstr. 1 zu sehen sein.

Fotografen und Reporter von Peace Counts haben in den vergangenen Jahren über dreißig Konfliktregionen bereist und erfolgreiche Friedensmacher portraitiert, die über ethnische, religiöse und politische Grenzen hinweg verfeindete Lager zusammen bringen. Ihre Arbeit zeigt: Frieden ist möglich. Die Ausstellung zeigt zehn der besten Reportagen und verdeutlicht, wie spannend und spektakulär Frieden machen ist.Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltungen wird Joe Doherty, ehemaliger IRA-Kämpfer aus Nordirland sich dem Gespräch mit Uli Reinhard stellen.

Für Schulklassen und Gruppen wird ein pädagogisches Begleitprogramm angeboten. 

Anmeldungen per Mail hier. ‘Peace Counts School in Schorndorf’ weiterlesen

Max! online

titel-max_200.jpgMax! ist ein interaktives Szenario mit Theater-Szenen zum Thema prosoziales Verhalten in Konfliktsituationen.

Die Sensibilisierung für prosoziales Verhalten in Konfliktsituationen ist ein wichtiger Beitrag zur Gewaltprävention. Eine solche Sensibilisierung soll mit Max! erreicht werden. Max! wurde vom Institut für Friedenspädagogik e.V. als ein innovatives und handlungsorientiertes, didaktisches Konzept zur Gewaltprävention entwickelt. Das Szenario beruht auf interaktiven Schauspielszenen und ergänzenden didaktischen Materialien.

Max! online können Sie hier aufrufen: www.max.friedenspaedagogik.de ‘Max! online’ weiterlesen

Peace Counts on Tour Zwischenbilanz

pcot_umschlag_front_200.jpgUli Jäger (Red.): Peace Counts on Tour. Zwischenbilanz anlässlich der Verleihung des Peter-Becker-Preises für Friedens- und Konfliktforschung 2009. Tübingen 2010, 76 S., vierfarbig. 

Ende des Jahres 2009 konnte das Peace Counts on Tour Team auf Erfahrungen mit sieben Stationen zurückblicken: Sri Lanka, Mazedonien, Côte d‘Ivoire, Philippinen, Russland, Indien, Kolumbien. Konzipiert als ein project in process wurde von Station zu Station hinzu gelernt. Materialien mussten angepasst, Abläufe geändert und neue Workshopformate entwickelt werden. Ermutigt durch die über alle Stationen hinweg festzustellenden positiven Rückmeldungen der Partner vor Ort und aufgrund der überwältigenden Zustimmung vieler TeilnehmerInnen der Workshops sind auch für die kommenden Jahre weitere Stationen geplant.

‘Peace Counts on Tour Zwischenbilanz’ weiterlesen



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