Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für Januar 2010

Besuch aus Bogotá

dscf5696_200.jpgDie Kolumbianerin Maria del Pilar Bernal von der Partnerorganisation PODION war drei Tage zu Besuch in Tübingen. Sie war maßgeblich an der Organisation der Peace Counts on Tour Station in Bogotá im September 2009 beteiligt und die wichtigste Ansprechpartnerin für das Peace Counts on Tour Team vor Ort. Anne Romund, Uli Jäger und Nadine Heptner sprachen mit ihr über die gemeinsamen Erfahrungen mit Peace Counts on Tour und über Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit. Diese Woche verbringt sie in Stuttgart beim gemeinsamen Kooperationspartner Brot für die Welt.

Globales Lernen anlässlich der WM 2010

der-cup.jpgNadine Heptner und Uli Jäger stellten bei der Tagung Der Cup der guten Hoffnung im Haus Birckach bei Stuttgart den Lernzirkel Südafrika. Globales Lernen anlässlich der WM 2010 vor. Veranstalter der Tagung waren das Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung sowie das Pädagogisch-Theologische Zentrum, teilgenommen haben vor allem Lehrerinnen und Lehrer. Der Lernzirkel erscheint Anfang Februar 2010.

Fußball für Frieden und Entwicklung

 

 

sporthochschule.jpgFußball für Frieden und Entwicklung – so lautete der Titel eines Vortrages, den Uli Jäger an der Sporthochschule Köln halten konnte. Der Vortrag fand im Rahmen der Vorlesungsreihe Sport und internationale Entwicklungszusammenarbeit statt, veranstaltet vom Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung sowie dem Forum Sportpolitik. Eingeladen waren ExpertInnen aus Politik, Sport und Wissenschaft. So sprach u.a. auch Willi Lemke, Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung.

Aktualisierte Auflage von Augen auf!

u_augen_auf_2010_u1_200.jpgDie Broschüre Augen auf beim Spielzeugkauf. Was Sie über Gewaltspielzeug und die Gewalt in Medien wissen sollten, ist in einer aktualisierten Neuauflage erschienen.

 

Gewaltspielzeug gehört in vielen Variationen heute zur Grundausstattung jedes Kinderzimmers: Pistolen, Actionfiguren oder Modelle von Kampfflugzeugen sind ebenso zu finden wie selbstgefertigte Kampfmaschinen aus Konstruktionsmaterialien oder Video- und Computerspiele und - nicht zu vergessen - der eigene Fernsehapparat.

Viele Eltern fühlen sich verunsichert und suchen nach Orientierungsmöglichkeiten, wenn ihre Kinder beginnen mit Spielzeugwaffen zu spielen oder sich Spielzeugpistolen wünschen. Sollen sie dem Wunsch nachgeben oder Waffen prinzipiell verbieten? Die Broschüre zeigt, warum Kinder mit solchem Spielzeug spielen und gewalthaltige Medien konsumieren. Was Kinder dabei lernen und wie Eltern damit umgehen können.

Günther Gugel: Augen auf Beim Spielzeugkauf. Was Sie über Gewaltspielzeug und die Gewalt in Medien wissen sollten. 16 S., DIN A5, zweifarbig. Tübingen 2010.

Bezug über das ift.

Die Broschüre als PDF: augen_auf_final1.pdf 

Betreuertraining für Peace Counts School

pcp1160606.jpg22 Studentinnen und Studenten, Auszubildende und Schülerinnen trafen sich am 21. Januar im Kulturhaus Schwanen in Waiblingen für den ersten Teil der vom ift (Günther Gugel und Harald Podlech) durchgeführten Qualifizierung als Peace Counts Betreuerin bzw. Betreuer. Denn im Rahmen der Ausstellung “Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher” in Schorndorf vom 22.2.-19.3. 2010 wird ein spezielles pädagogisches Begleitprogramm für Schulklassen und Gruppen angeboten. Durchgeführt wird die Ausstellung und das Begleitprogramm vom Kreisjugendring Rems-Murr e.V. in Kooperation mit dem Institut für Friedenspädagogik Tübingen und der Agentur Zeitenspiegel Weinstadt. Veranstaltungsort: Galerie für Kunst und Technik, Arnoldstr. 1, 73614 Schorndorf

Neu: Praxisbox Streitkultur

praxisbox_umschlag_.jpgDie Praxisbox Streitkultur ist ein Materialien- und Medienset für die Praxis der Konfliktbearbeitung und Konflikterziehung. Sie umfasst:

- Das Booklet Streitkultur, das auf 64 Seiten grundlegende Informationen über Konflikteskalation, Konfliktbearbeitung und Versöhnung gibt. Die 33 Materialien, Übersichten und Schaubilder des Booklets unterstützen die praktische Arbeit. Hinweise für den methodisch-didaktischen Einsatz der Bildkarten und Materialien erleichtern die Anwendung.

- 22 Bildkarten, die die Neun Stufen der Konflikteskalation, die Regeln für konstruktive Konfliktbearbeitung sowie Fragen auf dem Weg zu Neuanfang und Versöhnung illustrieren. Die Bildserien sind ein Hilfsmittel, um die Dynamik von Konflikten verständlich zu machen und Anhaltspunkte für Möglichkeiten der konstruktiven Bearbeitung aufzuzeigen.

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Grünes Licht für Südafrika

suedafrika_14.jpgJetzt steht es endgültig fest: Mitte Februar 2010 werden Nadine Heptner, Uli Jäger und Tilman Wörtz zur achten Station von “Peace Counts on Tour” aufbrechen, Ziel ist Südafrika. Partner in Kapstadt sind u.a. das gtz-Projekt “Youth Development through Football” und die New World Foundation.

Ansatz, Materialien und Methoden von „Peace Counts on Tour“ ermöglichen in den Workshops eine gezielte Auseinandersetzung mit verschiedenen Formen und Arten von Gewalt, ergründen generelle Ursachen und Funktionen von Gewalt und analysieren Verhaltensweisen, die zu einer Konflikteskalation führen und welche Möglichkeiten der Deeskalation bestehen. Dabei wird immer vom Allgemeinen auf die jeweiligen Probleme, Beispiele und Kontexte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingegangen und deren eigene Lebenswelt ins Zentrum der Diskussion und Analyse gerückt. 

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Gewaltprävention ist Schulentwicklung

bllv_2009.jpgGewaltprävention bedeutet nichts anderes als Schulentwicklung.” Interview mit Günther Gugel in: Junglehrer. Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Juglehrer im BLLV, Heft 06/2009, S. 5.

Günther Gugel ist Dipl. Pädagoge und Geschäftsführer des Instituts für Friedenspädagogik in Tübingen. Sein Gewaltverständnis ist maßgeblich von der Friedens- und Konfliktforschung Johan Galtungs geprägt, der die Begriffe der strukturellen  und kulturellen Gewalt in die Wissenschaft einführte.

Was ist Gewalt?

Gewalt heißt immer Zerstörung und Verletzung. Sie ist kontextspezifisch und ein absichtsvolles Geschehen. Nicht nur Personen können verletzten, diskriminieren oder gar töten, sondern auch Lebensumstände. Der Begriff Gewalt ist sehr unscharf und wird für unterschiedliche Phänomene benutzt.

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Conflict Barometer 2009

conflict_barometer.jpgThe Heidelberg Institute for International Conflict Reserch (HIIK) annually publishes the Conflict Barometer, which describes recent trends in conflict development, escalations, settlements.

Summary: A total of 365 political conflicts was counted in 2009. Among those were seven wars and 24 severe crises, amounting to 31 conflicts fought out with the use of massive violence. Sporadic violent incidents occurred in 112 conflicts, which were therefore classified as crises. Nevertheless, the majority of all conflicts were conducted non-violently, with 108 cases being classified as latent and 114 as manifest conflicts. Compared to the previous year, the total number of conflicts rose slightly from 353 in 2008 to 365. The total number of non-violent conflicts rose by ten, as did the number of crises. In contrast, the number of highly violent conflicts decreased considerably from nine wars and 30 severe crises, i.e. a total of 39 highly violent conflicts, in 2008 to 31 highly violent conflicts in 2009.

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