Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für August 2009

Peace Counts on Tour in Indien II

pcot-indien_evaluation_200.jpgEvaluationsworkshop und Training of Trainiers II: Erfahrungen austauschen und weitere MultiplikatorInnen erreichen  

Nachdem Anfang März MultiplikatorInnen und FriedensaktivistInnen aus vier Bundesstaaten Indiens mit Methoden und Materialien von Peace Counts on Tour vertraut gemacht wurden, konnte in den letzten Monaten im Nordosten Indiens (Manipur) und im Juni und Juli an verschiedenen Orten in Mumbai die Ausstellung „Peacebuilders Around the World“ gezeigt werden. Parallel dazu wurden friedenspädagogische Workshops mit verschiedenen Zielgruppen (FriedensaktivistInnen, MenschenrechtlerInnen, Studierende) durchgeführt.

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Memorandum zu Bundestagswahl 2009

memorandum_bundestagswahl_200.jpgDie Bundesregierung hat sich bereits 2005 zum Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ bekannt. Friedens- und Konfliktforscher, die dem Beirat des Aktionsplanes angehören kritisieren nun die mangelnde Umsetzung und machen mit einem Memorandum zu Bundestagswahl 2009 Verbesserungsvorschläge:

Memorandum zur Bundestagswahl 2009 des Beirats zum Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ (PDF-Datei)

 

 

 

Gewaltkonflikten vorbeugen: sichtbarer – wirksamer – handlungsfähiger 

1. Wenn Du den Frieden willst, … 

„Wenn Du den Frieden willst, so verhindere, dass er zerbricht!“ Die Maxime wendet die elementare Erfahrung, dass Vorbeugung immer sinnvoll ist, auf die Friedens-und Sicherheitspolitik an. Sie tritt der gewaltsamen Austragung von Interessen und Konflikten entgegen, sie dämmt Gewalt ein und sie verhindert neue Gewaltausbrüche nach einem Friedensschluss. „Prävention“ lautet das Markenzeichen eines solchen politischen Handelns. Es setzt auf das zivile Engagement für Frieden und Sicherheit und stellt in Rechnung, dass Maßnahmen der Prävention nicht nur Opfer vermeiden, sondern auch billiger sind als militärische Eingriffe. Die Realisierung eines solchen Vorhabens ist anspruchsvoll. Staaten müssen sich von rein reaktivem Handeln verabschieden und vorausschauend agieren. Die Verantwortlichkeiten für Prävention lassen sich nur fach-und ressortübergreifend wahrnehmen. Staaten können die Aufgabe nicht allein schultern. Vielmehr erfordert ihre Bewältigung internationale Zusammenarbeit und gemeinsames Handeln von staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren.

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Handbuch Gewaltprävention II

handbuch_2_200.jpgGünther Gugel:

Handbuch Gewaltprävention II. Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. 

Tübingen 2010, 736 Seiten, 24 x 16 cm, vierfarbig, gebunden, 300 Fotos, zahlreiche Schaubilder. 38,80 Euro

ISBN  978-3-93244452-4

Erscheint am 20.10.2009 

 

 

 

Gewaltprävention arbeitet an den Grundlagen menschlichen Zusammenlebens. Sie darf sich nicht in einem „Gegen-Gewalt“ erschöpfen, sondern muss positive Handlungs- und Lebensperspektiven eröffnen, die Gewalt überflüssig machen. Dieses Handbuch hat primär den Bereich der Erziehung und Bildung im Blick. Dennoch weist es permanent auf die Notwendigkeit hin, auch die institutionellen und gesellschaftlichen Verhältnisse einzubeziehen. Die Inhalte knüpfen an wissenschaftliche Untersuchungen und Erkenntnisse über wirksame Gewaltprävention an und bereiten diese für die pädagogische Praxis auf.

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Gustav-Heinemann-Friedenspreis 2009

 

gustavheinemannpreis.jpgDer Gustav-Heinemann-Friedenspreis wurde gestiftet, um Kinder- und Jugendbücher auszeichnen zu können, die in besonderer Weise geeignet sind, Kindern und Jugendlichen die Idee eines von Toleranz und Zivilcourage geprägten friedlichen Zusammenlebens zu vermitteln.      

Kinder und Jugendliche wollen wissen, wollen lesen. Am besten Geschichten. Am liebsten mit Helden und Heldinnen - Vorbilder, mit denen sie sich identifizieren können.

Was bedeutet Toleranz? Wie sieht es mit Mut und Zivilcourage aus?

Seit 1983 fördert und betreut die Landeszentrale jährlich den Gustav-Heinemann-Friedenspreis für Kinder- und Jugendbücher. Eine unabhängige Jury kürt die Preisträgerinnen und Preisträger.

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ift-Jahresbericht 2008

 

ift_jahresbericht_2008_200.jpgDieser Jahresbericht gibt einen summarischen Überblick über die Aktivitäten des Instituts für Friedenspädagogik (ift) im Jahr 2008.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Gewaltprävention in Deutschland “ sowie die weitere Ausweitung der internationalen Präsenz und Kooperationen waren zwei herausragende Schwerpunkte der Tätigkeiten des ift.

 Die Förderung durch die Berghof Stiftung für Konfliktforschung sicherte auch 2008 die Weiterentwicklung des ift.

Der Jahresbericht 2008 als PDF-Datei: ift_jahresbericht_2008.pdf

 

Komplett überarbeitete, aktualisierte Broschüre -Schüler helfen leben-

shl-2009-komplett-1_cover_200.jpgMenschen können etwas für eine friedliche Entwicklung auf dem Balkan tun – mit dieser Botschaft wendet sich diese Broschüre vor allem an Schulen. Neben Projekten und Aktionen der Organisation Schüler Helfen Leben bietet das Heft Informationen und didaktische Materialien für den Unterricht und für die Projektarbeit zum Thema „Frieden für den Balkan“. Ein besonderes Anliegen liegt darin, das Engagement der Schulen für die Aktion „Der Soziale Tag“ zugunsten von Kindern und Jugendlichen in Bosnien und Herzegowina, im Kosovo, in Mazedonien und in Serbien zu fördern!

Schüler Helfen Leben (SHL) ist eine Initiative von Jugendlichen für  Jugendliche. In Südosteuropa leistet SHL Jugend- und Bildungsarbeit. In Deutschland führt Schüler Helfen Leben den „Sozialen Tag“ durch, an dem für Schüler „Einen Tag helfen“ auf dem Stundenplan steht. Sie gehen einen Tag lang arbeiten und spenden ihren Lohn an die Hilfsprojekte von SHL in Südosteuropa. Entstanden ist die Schülerinitiative während der Kriege im ehemaligen Jugoslawien Anfang der neunziger Jahre. Einige Schülerinnen und Schüler wollten dem Leid in den Flüchtlingslagern nicht länger tatenlos zusehen. Seit 1998 führt Schüler Helfen Leben den Sozialen Tag durch. So wurden in Südosteuropa mehrere Hilfsprojekte aufgebaut, die durch die 2002 gegründete Stiftung auch langfristig gesichert sind.

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