Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. Blog

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Archiv für April 2009

Dokumentation

fp-tagung-2008-doku-gesamtfassung-screen-1.jpgDokumentation der Tagung „Aufwachsen zwischen Unsicherheit und Hoffnung“ –Friedenspädagogische Analysen zur Gewalt und aktuelle Handlungsansätze.

Veranstalter der Tagung waren die Arbeitsgemeinschaft e.V. München; das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V. und das Zentrum für Friedensforschung Friedenspädagogik an der Universität Klagenfurt.

Die Vorträge und Arbeitsgruppenberichte sind nun in einer Dokumentation verfügbar. U.a. mit Beiträge von Peter Imbusch (Jugendliche Lebenswelten im Kontext von Gewalt); Stefanie Schell-Faucon/Monika Kelemen (Bildung für den Frieden. Bildung in Krisenregionen. Erwägungen aus der Perspektive der Entwicklungszusammenarbeit); Uli Jäger (Friedenspädagogik, wo Krieg herrscht. Anmerkungen zur aktuellen Diskussion) und Lynn Davies (The contribution of formal education systemsto non-violence in contexts of fragility).

Die Dokumentation im PDF-Format: fp-tagung-2008-doku-gesamtfassung-screen.pdf

Fußball für Frieden und Entwicklung

f_f_e_2009-final-_200.jpgUli Jäger / Nadine Heptner (Red.): Fußball für Frieden und Entwicklung. Essentials für die Entwicklungszusammenarbeit. Tübingen 2009, 26 S., 5,– Euro. ISBN: 978-3-932444-49-4

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika wirft ihre Schatten voraus und beschäftigt auch die Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit in Deutschland. Welche Rolle kann der Fußball für die Förderung von Frieden und Entwicklung spielen? 

Am 23. und 24. September 2008 luden das Sektorvorhaben Bildung und Konfliktbearbeitung der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e. V. (ift) zum vierten Mal zu einem Fachgespräch in das Georg-Zundel-Haus nach Tübingen. 

Das Fachgespräch wurde vom ift und der GTZ vorbereitet und durchgeführt. Gemeinsam mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland wurde bei dieser Veranstaltung der Frage nach den Chancen und Grenzen von Fußball als Ansatz von Friedenspädagogik im Kontext von Entwicklungszusammenarbeit nachgegangen. 

Die vorliegende Broschüre bilanziert das Fachgespräch und stellt die erarbeiteten Essentials zur Diskussion.

Die Broschüre als PDF-Datei:  f_f_e_2009.pdf

Peaceboat 2009

das_peace_boat_200.jpgIm September 2009 ist das ift zum dritten Mal an einer Exkursion mit dem japanischen Kreuzfahrtschiff Peaceboat beteiligt. Teilnehmen werden 15 Studierende (vor allem aus dem Masterstudiengang „Friedensforschung und internationale Politik“ ), die im türkischen Ku?adası an Bord gehen und sich eine Woche lang an der Friedensuniversität auf dem Schiff beteiligen werden. Die Gruppe wird von einem Team des Instituts für Friedenspädagogik und des Instituts für Politikwissenschaft an der Universität Tübingen begleitet.

Das Vorbereitungsseminar beginnt am Dienstag, 28. April 2009, 16.15 Uhr, im Georg-Zundel-Haus, Corrensstr. 12 (Leitung: Uli Jäger).

Ausstellung: Studieren im Krieg

studieren_im_krieg_200.jpgAusstellung: Studieren im Krieg. Wenn Zukunft warten muss.

Shedhalle Tübingen, Schlachthofstr. 13, 72074 Tübingen. Eröffnung: 29.4.2009: 20.00 Uhr

Durch Oberbürgermeister Boris Palmer. Vortrag von Uli Jäger (Institut für Friedenspädagogik)

Vom 29.4.-29.5.2009. Donnerstags 18-20.00 Uhr, Freitags/Samstags 14.-17.00 Uhr, Sonntags 11-17.00 Uhr.

Studieren im Krieg  sind zwei Handlungs- bzw. Zustandsformen, deren Charakter eine Gleichzeitigkeit und ein Miteinander beider nahezu unvorstellbar machen. Studieren als Wissensaufnahme verlangt eine konzentrierte Ruhe, es verlangt eine Vielzahl von Momenten, die jene Muße erlauben, sich auch den abwegigsten Themen widmen und komplexe Zusammenhänge verstehen zu können. Und Krieg? Überlebensängste, Unruhe, Panik, Verlust, Schmerz? Können wir, d.h. junge Menschen, Studierende in Deutschland, uns davon überhaupt eine Vorstellung machen, ohne ihn jemals erlebt zu haben?

Veranstalter: Studieren Ohne Grenzen e.V.

 studieren_im_krieg_flyer1.png studieren_im_krieg_flyer2.png

Lehrveranstaltung zur Friedenspädagogik

Im Sommersemester 2009 findet im Georg-Zundel-Haus wieder eine Lehrveranstaltungen zur Friedenspädagogik statt. Wie in den Jahren zuvor bietet Günther Gugel im Rahmen eines Lehrauftrages an der Universität Tübingen (Institut für Politikwissenschaft, Abteilung Internationale Beziehungen/Friedens- und Konfliktforschung) ein Hauptseminar zum Thema „Grundlagen und Ansätze der Friedenspädagogik“ an.

Inhalt des Seminars sind u.a. Entwicklung und Stand der Friedenspädagogik, Kernthemen der Friedenspädagogik (Vorurteile und Feindbilder, Aggression und Gewalt, Konflikt und Frieden), sozialpsychologische Grundlagen (Autorität und Gehorsam, Verhaltensbeeinflussung durch Gruppen, Sicherheit, Bedrohung und Angst). Vergleichend werden in die Diskussion Ansätze wie Menschenrechtserziehung, Bildung für Nachhaltigkeit, interkulturelles Lernen und Globales Lernen einbezogen.

Lernzirkel Südafrika

suedafr_13092ur183.jpgIm Kontext des Projektes „Fußball-Lernen-Gobal“ bereitet das Institut für Friedenspädagogik in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen Kickfair und streetfootballworld einen „Lernzirkel Südafrika: Fußball für Entwicklung?“ vor.

Große internationale Sportereignisse wie die bevorstehende Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika bieten hervorragende Anlässe für Globales Lernen. Sie ziehen die Aufmerksamkeit von Kindern und Jugendlichen (und Erwachsenen) zunächst auf das sportliche Geschehen. Über die Berichte in den Medien wächst aber auch die Sensibilität für das Gastgeberland.

 Ziel des Lernzirkels wird sein, Südafrika als Gastgeber der WM 2010 unter verschiedenen Blickwinkeln sichtbar und erfahrbar zu machen.

 Der Lernzirkel „Südafrika: Fußball für Entwicklung?“ soll nicht nur im schulischen Kontext eingesetzt werden können, sondern auch an anderen Lernorten, beispielsweise in der offenen Jugendarbeit und im Verein.

Peace Counts School in Tübingen

pc_p1070874_200.jpg„Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher“ - Ausstellung mit pädagogischem Begleitprogramm für Schulklassen im Georg-Zundel-Haus.

Vom 22. Juni bis 4. Juli 2009 bietet das  Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V im Georg-Zundel-Haus (Corrensstr. 12)  ein pädagogisches Begleitprogramm zur Ausstellung “Peace Counts”  für Schulklassen aller Schularten ab Klasse 9 an. Thematisch knüpfen Ausstellung und Workshops an Lehrinhalten der Fächer Gemeinschaftskunde, Welt-Zeit-Gesellschaft, Politik, Religion, Ethik und Deutsch an.

Das pädagogische Angebot findet nach Absprache von Montag, 22. Juni bis Freitag 4. Juli 2009 (jeweils Montag bis Freitag, vormittags und nachmittags) statt. Aus Koordinationsgründen ist eine Anmeldung und Terminabsprache erforderlich. Das Angebot, dauert ca. drei Schulstunden und ist für die Schulen kostenlos.

Anmeldungen und Kontakt über: ausstellung@friedenspaedagogik.de oder 07071-920510.

Flyer zum pädagogischen Begleitprogramm: flyer_tue_09.pdf

Hier finden Sie ausführliche Informationen über Peace Counts School.

Vortrag von Arun Gandhi im ift

agandhi_200.jpgAm Mittwoch, 6. Mai 2009, 19. 30Uhr, wird Dr. Arun Gandhi, ein Enkel Mahatma Gandhis, im Rahmen einer Vortragsreise in Europa  das Institut für Friedenspädagogik besuchen. Dr. Arun Gandhi wird dabei über die „Aktualität der Lehre Gandhis für Bildung und Erziehung heute“ sprechen.

„Arun Gandhi ist 1934 in Durban, Südafrika als fünfter Enkel von Indiens legendärem Führer Mohandas K. ‘Mahatma‘ Gandhi geboren. Er wuchs unter den diskriminierenden Apartheid-Gesetzen Südafrikas auf. Von seinen Eltern und Großeltern lernte er, dass Gerechtigkeit nicht mit Rache gleichzusetzen ist, sondern dass es bedeutet, den Gegner durch Liebe und Leid umzuformen. Sein Großvater lehrte Arun, Gewaltlosigkeit durch das Verständnis der Gewalt zu verstehen. Arun Gandhi arbeitete 30 Jahre lang als Journalist für „The Times of India“ und iniitierte zahlreiche soziale und pädagogische Projekte, darunter im Jahr 2008 das „Gandhi Worldwide Education Institute“ (www.gandhiforchildren.org).

Dr. Gandhi ist Autor mehrerer Bücher, u.a. über Armut und Politik in Indien und die Kraft der Gewaltlosigkeit („Kann Gandhis Vision Realität werden?“).

Da die Räumlichkeiten für den Vortrag begrenzt sind, bitten wir bei Interesse dringend um eine Anmeldung bis spätestens Freitag 24. April 2009 an das Institut für Friedenspädagogik Tübingen e.V..

 



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